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Gehäuse: sehr gross, un-genabelt, mit sehr verlängertem,spitzem Gewinde, dünnschalig,,durchscheinend, unregelmässig ge-streift, häufig mit gitterartighervortretenden Runzeln bedeckt;von gelblich-grauer Hornfarbe;Umgänge 6—8; anfangs sehrlangsam zunehmend, und sehrwenig gewölbt, gegen die Nahthäufig sogar etwas eingedrückt,dann aber sich sehr rasch er-weiternd , so dass der letzte sehrstark aufgetrieben , und meistensso lang wird, als alle übrigenUmgänge zusammengenommen;Naht seicht; Mündung sehr weit,schief, rundlich - mondförmig;Mundsaum scharf, kaum etwaserweitert, Ränder durch dünnen,breiten Spindelumseblag verbun-den; Spindel gedreht, (sie gestattet gewöhnlich beim Ein-blick in’s Gehäuse von unten Durchsicht bis zur Spitze) ander Mündung in eine nach rückwärts geneigte Falte aus-laufend; Spindelumschlag fest aufgedrückt.
Länge des Gehäuses: 58 mm, Breite 29 mm.
Länge der Mündung: 31 mm, Breite 19 mm.
Grössen unterschiede: Von allen Geschlechtern istdas vorstehende den beträchtlichsten Grössendifferenzenunterworfen, die bei der grössten Art des Genus um soauffallender erscheinen. — Je reichlicher die den Thierenan ihren jeweiligen Aufenthaltsorten gebotene Nahrung ist,und je günstiger die übrigen Verhältnisse der Entwicklungdes Thieres sind, desto rascher wird das Wachsthum desThieres vor sich gehen, desto schneller werden die Um-gänge an Breite zunehmen. Es findet sich daher bei dervorliegenden Art nicht nur eine unendliche Mannigfaltigkeitder Grössenunterschiede, sondern auch eine sehr grosse Va-riabilität bezüglich der Gewindelänge, der Gewindeform, undder Aufgeblasenheit und Form des letzten Umganges, die
Fig.' 209.