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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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die entweder als Endpunkte einer von der typischen Formsieh immer mehr entfernenden Formenreihe gelten können,oder die als Mittelformen zu betrachten sind, um welchesich eine grössere Anzahl geringerer Form Veränderungengruppirt. Die meisten Varietäten mögen als blosse Stand-ortsformen aufzufassen sein, welche durch die Beschaffenheitihres Wohnortes gebildet wurden, und welche sich überallin ähnlicher Weise erzeugen, wo sehr ähnliche Verhältnissevorhanden sind. Geographische Varietäten, die sich nurin gewissen Gegenden bilden, kenne ich für Deutschland zur Zeit noch nicht. Zur leichteren Uebersicht fasse ich dieähnlichen Formen in Gruppen zusammen.

I. Gruppe. Gehäuse mit langem, spitzem Ge-winde.

a. Letzter Umgang wenig aufgeblasen.

1 VüT . sulmlata, -West. Faun. Suec. p. 314. (L. subula, Parr. in soll.)

Gehäuse:Fig. 210.

L. subulata.

dünnschalig, Gewinde sehr lang und spitz;die Hälfte länger als die Mündung; Um-gänge sehr langsam zunehmend; sehr weniggewölbt, unter der Naht sogar etwas con-cav. Der letzte Umgang sehr wenig auf-geblasen; Spindelspirale nach unten sehrweit geöffnet.

Länge 44 mm, Breite 19 mm.

Länge der Mündung 20 mm, Breite10 mm.

Verbreitung. Ich kenne diese Formzwar bis jetzt noch nicht aus Deutschland ,da sie aber in Schweden und in Dalmatien beobachtet wird, wird sie sich gewiss auchin unserem Vaterlande finden.

Bemerkung. L. subulata ist nichtidentisch mit L. raphidia Bourg. (Amen. 2p. 185 t. 18 f. 6 8), welche nach der ci-tirten Abbildung eine subcalare Monstruositätzu sein scheint, die aber wahrscheinlich zu