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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
Entstehung
Seite
399
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fend, hellgelb-grünlich, mit schwärzlichen Punkten besetzt;Kopf und Schweifende dunkler; Mantel schwarzfleckig; Man-telsaum zweilappig, von denen der eine Lappen sich in 5 6,der andere in 79 fingerförmige Fransen spaltet.

Gehäuse: eiförmig, aufgeblasen, gelblich-hornfarben,glänzend, durchscheinend; feingestreift, fast glatt; Um-gänge 4, ziemlich gewölbt, der letzte sehr aufgeblasen undFig. 261.

Physa fontinalis.

fast das ganze Gehäuse bildend; Naht tief; Gewinde sehrkurz und stumpf; Mündung länglich-eiförmig, nach obensehr verengert und zugespitzt, nach unten durch das Aus-biegen der Spindel erweitert; Mundsaum scharf.

Länge 10,5 mm, Breite 5,5 mm.

Wohnort. In Quellgräben, Teichen, Altwassern undSeeen, zwischen Wasserpflanzen.

Verbreitung. Im ganzen Gebiete, doch im Südenanscheinend häufiger als im Norden.

Grössen unterschiede: Ziemlich beträchtlich ; diekleinsten mir vorgekommenen Exemplare messen nur 6 mmLänge, die grössten erreichen 12 mm.

Far ben ab än derungen. Die Gehäusefarbe ändertnur-wenig zwischen hell- und röthlichgelb; der Mundsaumist manchmal dunkelroth gefärbt.

Formvarietäten. Die Gehäuseform ist sehr constant;unbedeutende Differenzen ergeben sich nur bezüglich derHöhe des Gewindes, der rascheren Zunahme der Umgänge,der grösseren Ausbauchung des letzten Umganges; nur dienachstehende Form möchte ich herausheben.