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welche nach aussen als hellgelbe Streifen durchscheinen,kammerartig abgetheilt.
Durchm. 7 mm, Höhe 2 mm.
Wohnort. In stehenden Wassern.
Verbreitung. Bis jetzt nur an wenigen Orten Nord-deutschlands beobachtet: Elmshorn und Otmarschen beiHamburg , Breslau, Halle a. Sie., Spandau .
Bemerkung. Die vorstehende Art findet sich vor-zugsweise im nördlichen Europa , und wurde bisher inSchweden und Dänemark (nach Westerlund’s Fauna Moll.Suec.), in Belgien (nach mir als Bl. nitidus von Brüssel mitgetheilten Exemplaren), ferner in Ungarn , in Galizien und in England beobachtet. PI. Clessini unterscheidet sichvon PI. nitidus durch seine beträchtliche Grösse und dieweniger platte Unterseite der Umgänge, welche dem gan-zen Gehäuse eine etwas mehr linsenförmige Gestalt verleiht.
20. Segmentina nitida , Müller.
Planorbis nitidus, Müller, verm. hißt. II. p. 163. *
— — C. Pfeiffer, Natur. I. p. 82 t. 4 fig. 12—15. — Rossm., Icon,fig. 114.
— — Stein, Berlin p. 78 t. 2 fig. 21. — Drap., hist. moll. p. 46 t. 2fig. 17—19.
— — Lehmann, Stettin p. 225 t. 18 fig. 81. — Kobelt, Nassau p. 197t. 5 fig. 12.
— lineatus, Jeffr. Brit. Conch. II. p. 79.
— nautileus, Sturm, Fauna YI. 4 t. 4.
Nautileus lacustris, Lightf. Phil. Trans. 1786. LXXVI. 1 p. 163 t. 1 fig. 17.
Ana tom i e: Lehmann 1. c.
Thier: klein, grauroth oder schwarzbraun; Fühlergrau, pfriemenförmig; Mantel graubraun, schwärzlich punk-tirt und gestreift; Mantelkragen schwarz gefärbt.
Gehäuse: klein, durchscheinend, feingestreift, sehrglänzend, von rothbrauner Farbe; Gewinde eng und klein,oberseits etwas eingesenkt, unterseits tief und ziemlich enggenabelt; Umgänge 4, schnell zunehmend, der letzte sehrbreit, gekielt; vom Kiel bis zum Nabel fast flach, oberdem Kiele sehr gewölbt; Mündung schief, verkehrt-herzför-mig; Mundsaum scharf, der obere Band sehr bogig vorge-zogen, der untere fast gerade; der letzte Umgang des Ge-häuses ist innen 2—4 Mal durch glänzende, weisse Schmelz-
Clessin, Fauna. 28