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Thier: dunkelgrau oder weissgrau, fein schwarz punk-tirt, Sohle heller; Mantel dünn, dunkelgrau oder rothbraunmit weisslichem Rande; an der linken Seite vorne mit einemohrförmigen Anhänge. Nervensystem: Hirnhälften durcheine kurze Commissur getrennt. Pleural- und Visceral-ganglien aus 2 paarigen und einen unpaaren dreieckigen Kno-ten (Abdominalganglien ?) bestehend; der letztere an denlinken der paarigen anstossend.
Gehäuse: mützenförmig erhoben, dünnschalig, horn-farben, durchscheinend , nach vorne mehr
Pig. 296. oder weniger gewölbt, nach hinten mehroder weniger concav, mit leicht nach rechtsgeneigter Gehäusespitze; Oberfläche durchden Rändern concentrische Zuwaehsstreifenfein gestreift; ferner laufen von der Gehäu-sespitze feine rippenartige Streifen radialüber die concentrischen hinweg, welchedivergirend gegen die Mündung an Stärkezunehmen. — Mündung rundlich-eiförmig;Mundsaum scharf, Innenseite meist etwasbläulich-perlmutterartig.
Grosser Gehäusedurchm. 5, kleinerAn. fluviatiiis; 4 mm; Höhe 2,5 mm.
Grössen unterschiede: ziemlichbeträchtlich ; die Gehäuse erreichen manch-mal bis 8 mm Länge und fast 4 mm Höhe.
Pa rbenab ander ungen: beträchtlich; jedenfalls durchdie Beschaffenheit des Wassers bedingt. In kalkreichenWasser haben die Gehäuse eine helle, grünlich-weisse Farbe,während in torfgründigen Wassern sich braunschwarze bil-den. Die Farbe des Perlmutter ist im ersteren weisslich,im letzterem mehr bläulich.
Form Varietäten. Sehr zahlreich : die Gehäuseformensind so manigfach abändernd, dass es kaum möglich ist, beivon verschiedenen Fundorten stammenden Gehäusen voll-kommene Uebereinstimmung zu finden. Die Form und.Lageder Gehäusespitze im Verhältniss zu den übrigen Theilendes Gehäuses ist eine sehr mannigfaltige. Ich habe als Typusder Art die am häufigsten auftretende Form kleinerBäche und Quellen angenommen, welche in der Figur dar-