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7. Tropidina macrostoma, Steenbuch.
Vdlvata macrostoma, Steentmch, Amtl. Ber. d. Versamml. der Nahirf. u Aerzte1347 p. 123.
— — Lehmann, Stettin p. 255 t. 19 fig. 92.
— depressa, Stein, Berlin p. 87 t. 2 fig. 29.
Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: klein, lang gestreckt, cylindrisch, vorne abge-stutzt, hinten etwas zugespitzt gerundet, von weisser Farbe,Kopf und Rücken graugelb.
Gehäuse: klein, fast scheibenförmig,mit weitem, offenem Nabel, und sehr Fig. 318.wenig erhobenem Gewinde, feingestreift,glänzend, von gelblicher Hornfarbe; Um-gänge 3, rund, sehr rasch zunehmend,der letzte unverhältnissmässig sich er-weiternd und von oben gesehen fast dieHälfte des Gehäuses ausmachend; Nahttief; Mündung weit, rund; Mundsaumscharf, zusammenhängend; Deckel hornig, t. macrostoma.dünn, tief eingesenkt.
Durchm. 3,2 mm, Höbe 2 mm.
Grössenunterschiede. Ziemlich beträchtlich. Ichbesitze Gehäuse von Potsdam , welche kaum 3 mm Durch-messer erreichen, während Westerlund in seiner FaunaSueciae als Durchmesser der Art 5—6 mm angibt.
Wohnort. In schlammigen Pfützen und Gräben.
Verbreitung. Vorzugsweise im nördlichen Deutsch-land. In Süddeutschland nur bei Günzburg a. Don.
Bemerkung. Die Art findet sich ausserdem noch inDänemark, Schweden und dem nördlichen Russland undscheint eine so exquisit nordische zu sein, dass ich zweifle,ob die Angaben über deren Vorkommen in Steiermark undOesterreich auf Wahrheit beruhen. Ihre sehr rasch zuneh-menden Umgänge und die sehr erweiterte Mündung lässtsie leicht von V. depressa unterscheiden.
III. Gruppe: Gyrorbis, Fitzinger.Gehäuse: scheibenförmig.
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