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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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durch Bayern und Oestreich, Böhmen bis Ungarn erfährt.Diese Lücke theilt sie mit 2 anderen Wasserschnecken, dieausserdem mit ihr so ziemlich den gleichen Verbreitungs-bezirk besitzen.- Die rundlich eiförmige Mündung, diesehr gewölbten, durch eine tiefe Naht von einander getrenn-ten Umgänge unterscheiden sie recht aulfallend von B. ten-taculata.

II. Subfamilie Hydrobiinae.

Gehäuse: klein, kugelig, eiförmig oder gethürmt;Deckel hornig, tief eingesenkt, mit exceutrischem Kerne undwenigen, rasch zunehmenden Windungen.

Yerbreitung. Diese kleinen Süss- und Brackwasser-schnecken sind über die ganze Erde verbreitet. Sie spaltensieh in eine ziemliche Anzahl von Gattungen, von denen 4Vertreter in Deutschland haben.

Uebersicht der Genera.

1. Gehäuse mit spitzem Wirbel, zu-gespitzt-thurmförmig.

a. Braekwasserbewohner, Gehäuse

grösser, zugespitzt-kegelförmig. Gen. Hydrobia, Hartm.

b. Süsswasserbewohner, Gehäuse

kleiner, spindelförmig. Gen Vitrella, Cless.

2. Gehäuse mit stumpfem Wirbel.

a. Gehäuse kegelig. Gen. Bythinella, Moq.

b. Gehäuse kugelig. Gen. Lithoglyphus, M.

1. Genus Hydrobia, Hartmann.

Hydrobia, Hartmann, in Sturm, Fauna 1821. VI. 5 p. 46.

Thier: klein, mit rüsselartig verlängerter Schnauze,Fühler borstenförmig; Augen am Grunde derselben, nachhinten und aussen gelegen.

Gehäuse: klein, verlängert-kegel-thurmförmig; gelb-bräunlich. Deckel dünn, hornig, durchscheinend, mitexcentrischem Kerne und wenigen rasch zunehmenden Um-gängen.