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und deren viel gleiehmässigeres Zunehmen, sowie durchihren viel geringeren Durchmesser. Der Behauptung Wieders-heim’s, dass sie sich von der Isarschnecke V. aeicula Heldnur durch Grössendifferenz unterscheide, kann ich nicht bei-stimmen. Die letztere Art ist schlanker und spindel-förmiger und hat gegenüber der vorliegenden eine verhält-nissmässig noch kleinere Mündung.
4. Vitrella acicula, Held.
Paludina acicula , Held, Isis. p. 901.
— vitrea, Held, Wasser moll. Bayerns , Programm Gewerbschule München1836 p.
— acicula, Küster, Monogr. in Chemnitz . Conch. ed. 2. p. 57 f. 11 fig.
5. 6.
Vitrella — Clessin, Monogr. Vitrella, Mal. Bl. V. p. 118 t. 1 fig. 5 .
Thier: nicht beobachtet.
Gehäuse: klein, cylindrisch-spindelförmig, mit feinerNabelritze, durchsichtig, glashell, glänzend, Streifen sehr fein,kaum mit scharfer Loupe sichtbar; Gewinde zugespitzt, aus6 ziemlich gewölbten, sehr 'langsam und gleichmässig zu-nehmenden Umgängen bestehend, diedurch eine ziemlich tiefe Naht getrennt Fig. 339.sind; Mündung eiförmig, nach obenschwach zugespitzt, nicht nach rechtsgezogen, kaum x j 3 der Gehäuselängeeinnehmend; Mundsaum scharf, erwei-tert , zusammenhängend; Spindelrandbeim Vortritt an der Mündungswandumgeschlagen, einen feinen Nabelritzbildend; Deckel?
Höhe 2,2 mm, Durchm. 0,8 mm. Vitr. acicula.
Wohnort. Unbekannt-,
Verbreitung. Nur aus dem Isarauswurfe hei Mün-chen gesammelt.
Bemerkung. Vitr. acicula lebt wahrscheinlich inHöhlen der bayr. Kalkalpen . — Die zierliche kleine Schneckenähert sich in ihrer ganzen Gestalt sehr den Species desGenus Motissieria, sie entbehrt aber der eigentümlichenGehäusecuiptur dieses Genus, so wie des auf der Aussenseitewulstig aufgeworfenen Mundsaumes; ausserdem sind die