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thümlichkeiten schleifen sich mit zunehmendem Alter beiallen übrigen Varietäten immer mehr ab, und erhalten sichnur bei An. piscinalis auch in höherem Alter. — Wie dieübrigen Varietäten ändert An. piscinalis nach mehrerenRichtungen hin, und schliesst, sich einerseits an An. cel-lensis, anderseits an An. anatina an, indem sich der Schna-bel etwas mehr verlängert und die Muschel zugleich anLänge zunimmt, oder das Schild sich weniger erhöht. —Da die typische Form der An. piscinalis mit der Jugend-Form anderer Varietäten zusammenfällt, wird es oft. schwer,dieselbe zu erkennen. In diesem Falle gibt jedoch die Zahlder Jahresringe insoferne Anhaltspunkte, als deren geringeZahl stets auf jugendliche Muscheln deutet.
4. var. anatina, Linni.
Mytilus anatinus, L. Syst. nat. ed. X. I. p. 706.
Anodonta anatina , Rossru. Icon. fig. 417—419. (non fig. 420).
— — Küster in Chemnitz , ed. 2 p. 83 t. 14 fig. 3. 4. u. t. 26fig. 2.
— — Brot. Najades bassin Leman t. 5 fig. 2 t. 6 fig. 2 u. t. 7fig. 3.
Muschel: klein, eiförmig, dünnschalig, wenig aufge-blasen, mit meist dunkel gefärbter Epidermis, und sehr engestehenden Jahresringen, Vordertheil kurz; Hintertheil mit
Fig. 358.
An. anatina.