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2. Genus Margaritana, Schumacher.
Mya, Linne u. Müller, partim.
Unio , C. Pfeiffer u. Rossmaessler .
Margaritana, Schuhmacher, Essai syst. vers. test. 1817 p. 123.
Thier: Kiemen 2, gleichgross, am Rücken mit einanderverwachsen, die äusseren am hinteren Ende etwa 2 Cm.lang frei, sich hier in eine Furche des Mantels einlegend.Die inneren Kiemen nur vorne etwas mit dem Fusse ver-wachsen , in ihrem grösseren Theile nicht an derselben an-geheftet. Mundlappen 2, wie hei Gen. Anodonta; Fuss sehrgross; 2 Schliess-, 3 Paar Haftmuskeln.
Muschel: Gross, sehr dickschalig, Schlossleiste breit,mit */ 2 Cardinal- aber keinen Seitenzähnen.
Verbreitung. Das Genus ist über die ganze nörd-liche Halbkugel verbreitet.
Bemerkung. Das in einer Art in Südeuropa auftre-tende Genus der Familie (Microcondylaea v. Vest), welcheihre hauptsächlichste Entwicklung im westlichen Asien findet,wurde von mehreren Autoren in das vorstehende Genus ge-zogen, weil das Schloss dieser Art bezüglich des Mangelsder Seitenzähne mit jenem des vorstehenden Genus überein-stimmt. Abgesehen davon, dass die Cardinalzähne beiderin ganz anderer Weise gestaltet sind, ist MicrocondylaeaBonelli auch durch anatomische Differenzen als einem ver-schiedenen Genus angehörig erwiesen.
1. Margaritana margaritifera, Linni.
Mya margaritifera, L. Syst. nat. ed. X. I. p. 671.
— — Müller, Verm. hist. p. 210 Nro. 396.
— — Schröter, Fluseconch. p. 168 Nro. 61 t. 4 fig. 1 .
Vnio sinuatus, 0. Pfeiffer, Naturg. II. p. 33 t. 7 fig. 7 (non Lamarck ).
Unio margaritifer, Rossm. Icon. fig. 70. 52.
Anatomie: Hesslin, Perlmuscheln 1859 p. 208—288.
Thier: von schmutziggelber Farbe, dem Genus-Typusentsprechend.
Muschel: gross, dickschalig, wenig aufgeblasen, sehr•verlängert, ei- bis nierenförmig, mit fein gestreifter, dunkel-brauner Epidermis und deutlich markirten, engestehendenJahresringen; Vordertheil verkürzt, gerundet; Hintertheil
Ol esei n, Patina.