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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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ken Schale stellen sie eine Anschwellung und Erhebung desinneren Leistenrandes dar. Zwischen ihnen und dem äusserenLeistenrande befindet sich eine in die Leistenfläche einge-senkte Einne für den äusseren Zahn der Gegenschale. Vonden 2 Seitenzähnen der rechten Schale sind die inneren(Fig. 374 B. c), welche am inneren Leistenrande sich befin-den, die höheren, die in ganz analoger Weise, wie der eineZahn der Gegenschale, gebildet sind. Sie umfassen den Zahnder Gegenschale. Die äusseren (Fig. 374 B. d) dagegen,welche am äusseren Schalenrande angeheftet sind, sind stetskleiner, kürzer und niedriger. Zwischen beiden befindet sicheine in die Oberfläche der Leiste eingesenkte Rinne, inwelche sich der eine Seitenzahn der Gegenschale einlegt. —Die Höhe der Cardinal- und Seitenzähne richtet sich dar-nach, dass dieselben noch bei der dem Thier grösstmöglich-sten Klappenöffnung nicht vollständig aus den vorbereitetenRinnen heraustreten, so dass eine Luxation des Ligamentesnicht möglich wird. — Die Muskelnarben sind dieselbenwie bei den Unioniden, nur sind sie sehr schwach markirtund senken sich kaum etwas in die Perlmutterschichte ein.

Uebe'rsicht der Arten.

1, Wirbel der Muschel mittel-ständig.

a. Wirbel breit. Gen. Sphaerium, Scop.

b. Wirbel röhrenartig verlän-gert. Gen. Calyculina, Cless.

2. Wirbel dem Hinterrande ge-nähert. Gen. Pisidium, C. Pfeiff.

Genus Sphaeriuui, Seop.

Tellina, Linne (partim). — Cardium, Dacosta (partim). — Cyclas, Bruguiere,C. Pfeiffer. Drap.

Sphaerium, Scopoli, Bourguignat, Creglinger, Westerlund.

Thier: klein; Mantelrand verwachsen, am Unterrandemit einem Schlitze zum Durchtritt des zungenförmigen Fusses,während er am Hinterrande von 2 Siphonen durchbohrtwird; Siphonen ziemlich lang, an der Basis zusammenge-