559
Wohnort: Im sandigen Grunde grösserer Flüsse undSeeen.
Verbreitung. Im nördlichen und mittleren Deutsch-land. (Im Main, Ehein, Neckar, in der Tauber, Weser, Saale ,Elbe, Oder, im Laachersee, in den Havel - und in mehrerenHolstein- und Mecklenburgischen Seeen, in der Eider, inBöhmen in der Elbe und Moldau, in Lothringen in der Mosel und Seille, in der Neisse in Schlesien).
Bemerkung: Die Muschel findet sich über den grösstenTheil Europas verbreitet; (sie kommt noch in England vor,fehlt aber in Dänemark, Schweden und im nördlichen Russ-land ). — Um so auffallender ist das Fehlen derselben imoberen Gebiete des Rhein - und Donaustromes. — Die Muschelist in ihren Verhältnissen sehr beständig; nur die Form derCardinalzäbne scheint nach meinen Beobachtungen nach deneinzelnen Flussgebieten geringere Differenzen anzunehmen.Es fehlt mir jedoch noch zur Zeit an ausreichendem Mate-riale , um in dieser Hinsicht feststehende Thatsachen anzu-führen.
II. Gruppe: Cyrenastrum Bourguignat.
Muschel: sehr dickschalig, Oberfläche gerippt; Cardinal-zähne: in der rechten Schale 1, in der linken 2, nebenein-ander gestellt; Ligament überbaut.
Sphcierium solidum, Normand.
Ci/clas solida, Normand, Not. nouv. Cycl. Valenc. 1844 p. 6 fig. 3. 4.Sphaerium solidum, Bourguignat, Monog. genre Sphaer. p. 11 t. 1 fig. 4—7.
—■ — Moquin-Tandon , hist, raoll. II. p. 593 t. 53 fig. 31. 33.
— — Kobelt, Nassau p. 256 t. 9 fig. 4.
Anatomie: 1. c. (ohne Abbildung).
Thier: von weisser Farbe, Mantel bläulich-weiss, amRande verdickt, doppelt gesäumt; Fuss lang und dick, zungen-förmig, bläulich-weiss; Siphonen zusammengewachsen, kurzeflaschenförmige Röhren bildend; die obere, die Afterröhre, etwaskürzer und weiter als dieun.ere, die Athemröhre; beide mitglatten Rändern.
Muschel : rundlich-eiförmig, klein, gleichseitig, sehr dick-