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sealdianum findet sich ausserdem noch im nördlichen Frank-reich und in Belgien . Sph. pisidioides ist doch nur alsVarietät der vorstehenden Art zu betrachten, da die Diffe-renzen der Schlosszähne beider Arten sich bei Durchsichtzahlreicher Schalen verschiedener Fundorte im Ganzen alsgeringer erwiesen, als ich früher angenommen hatte.
5. Sphaerium fragile, Clessin.
Sphaerium fragile, Chemnitz ed, 2 p. 95 t. 11 fig. 18—26.
Thier: nicht beschrieben.
Muschel: von mittlerer Grösse, rundlich-eiförmig, mitbreitem, sehr hervorragendem, aufgeblasenem Wirbel, bauchig,fein gestreift, kaum glänzend, von bräunlicher Hornfarbe
Fig 382.
Sph. fragile.
mit breitem gelblichem Rande, sehr dünnschalig; Vorder-theil etwas verkürzt und verschmälert, gerundet; Hintertheilbreiter, gerundet; Oberrand gebogen, ohne Grenze an dieNebenränder anschliessend; Schild und Schildchen kaum an-gedeutet; Vorderrand gerundet, allmählig in den ziemlichgewölbten Unterrand übergehend; Hinterrand stark gewölbt,ohne Grenze vom Unterrand abgesetzt; Ligament kurz, hell-braun , überbaut; Perlmutter bläulich-weiss; Muskelnarbenziemlich deutlich; Schlossleiste schmal, unter den Cardinal-zähnen etwas verbreitert, zwischen den Cardinal- und Seiten-zähnen tief eingesenkt. — Linke Schale: Cardinalzähne 2,von ziemlich gleicher Länge; der äussere wenig gebogen,dünn, mit scharfer Oberfläche, von fast gleicher Höhe mitdem inneren, denselben nur etwa in % seiner Länge deckend;