577
rand fast gerade, nach beiden Nebenrändern scharf abge-grenzt ; Schild und Schildchen sehr zusammengedrüekt; Vor-derrand etwas zugespitzt; Hinterrand wenig gebogen/schief
Mg. 387.
Cal. lacustris.
abgestumpft; ünterrand wenig gewölbt, mit dem Hinter-rande eine sehr abgerundete Ecke bildend, Ligament ziem-lich lang, fein, überbaut; Perlmutter kaum angedeutet;Muskelnarben undeutlich. — Linke Schale: Cardinalzähne 2,sehr niedrig, fein und kurz, sehr ins Schaleninnere vortre-tend; der äussere sehr dünn, kaum gebogen, den innerenbis zur Hälfte deckend; der innere wenig dicker als deräussere, sehr wenig gebogen; Rinne zwischen beiden engund kurz, nach hinten wenig sich erweiternd; Seitenzähneeinfach, fein; der vordere zugespitzt, der hintere länger,stumpfer, niedriger. — Rechte Schale: Cardinalzahn 1, fein,wenig gebogen, nach hinten etwas kolbenförmig verdickt,sehr ins Schaleninnere vortretend; Oberfläche schneidend,unter der Mitte sehr eingesenkt; Seitenzähne doppelt; dieäusseren sehr fein und niedrig, die inneren stärker, dochwenig zugespitzt; Rinne zwischen beiden eng, lang und ziem-lich tief.
Länge 7,5 mm, Breite 5,5 mm, Dicke 3,5 mm.
Wohnort: Schlammige Gräben.
Verbreitung: Im ganzen Gebiete, aber ziemlichselten.
Grössenunterschiede: Nicht unbedeutend; diegrösste Form erreicht etwa 12 mm; da diese grosse Muschelübrigens beständig durch abweichende Umrissform ausge-zeichnet ist, betrachte ich sie als Varietät. Muscheln, dienicht das oben angegebene Normalmass erreichen, sind alsunvollendet zu betrachten.
Earbenabänderun gen: sehr unbedeutend; zwischenCI e s s i n, Fauna. 37