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zu betrachten. Ich habe jedoch nur 1 Exemplar dieserMuschel gesehen, und möchte daher ihre Artberechtigungnoch nicht endgültig entschieden haben.
Genus Pisidium, G. Pfeiffer.
Tellina, (partim) Müller und Schröter.
Ctfdas, Draparnaud, Lamarclr.
Thier: fein und zart; Fusslang, lanzettförmig, zusam-mengedrückt; Athem- und Analröhre kurz, in ihrer ganzenAusdehnung zusammengewachsen.
Muschel: klein, eiförmig, festschalig, mit dem Hinter-rande sehr genähertem Wirbel, der nur wenig hervortritt;Ligament kurz, überkaut; Schlosszähne auf einer meist brei-ten Leiste sitzend; Zähne des Schlosses wie bei GenusSphaerium.
Verbreitung. Das Genns ist über die ganze Erdeverbreitet.
Bemerkung: Für das Genus Pisidium gelten dieselbenBemerkungen, welche ich dem Genus Sphaerium angereihthabe. Bezüglich der einzelnen Species fand ich wo möglicheine noch grössere Unsicherheit vor, die ich durch Berück-sichtigung der Form und Lage der Schlosszähne zu hebengesucht habe. Leider reichen diese Merkmale für die klei-neren und kleinsten Species nicht aus und es bleibt daherfür diese nichts Anderes übrig, als ihr Charakteristikumausschliesslich in der Umrissform der Muscheln zn suchen. —Trotzdem sah ich mich veranlasst, eine nicht unbedeutendeZahl neuer Species aufzustellen, aber immer besitze ich nochFormen genug, die sich nicht unter den bis jetzt Beschriebe-nen einreihen lassen. Ich habe bisher den Grundsatz befolgt,nur sehr charakteristische Formen, oder solche, die mir vonmehreren Fundorten Vorlagen, als neue Arten zu betrachten;wenige abweichende Muscheln oder solche, die mir nur voneinzelnen Fundorten zukamen, habe ich vorläufig nicht be-schrieben. Ob ich hiebei das Richtige getroffen habe, kannerst die Zukunft lehren, wenn sich diese kleinsten unsererBivalven einer sorgfältigeren Beobachtung zu erfreuen habenwerden.