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ziemlich fein; Perlmutter schwach, weisslich; Muskelnarbendeutlich; Schlossleiste nicht sehr breit; die Cardinalzähnenehmen die ganze Breite derselben ein. — Linke Schale:Cardinalzähne 2; der äussere ziemlich gebogen, dünn mitscharfer Oberfläche, von fast gleicher Höhe mit dem inne-ren, diesen bis zur Hälfte deckend; der innere kurz, dick,halbmondförmig; Rinne nach dem Schaleninnern sehr erwei-tert; Seitenzähne einfach, stark, sehr hoch; der vordere ander Spitze etwas hackig. — Rechte Schale: Cardinalzahn 1;stark halbmondförmig gebogen, hinterer Schenkel sehr starkkolbig verdickt, vorderer Schenkel sehr fein, zugespitzt;Seitenzähne doppelt, die äusseren ziemlich stark, viel niedrigerund kürzer als die inneren, doch den Schalenrand etwasüberragend; die innern sehr hoch und derb.
Länge 8 mm, Breite 6 mm, Dicke 3 mm.
Wohnort: In Weihern und Pfützen.
Verbreitung. Wahrscheinlich nur in Mittel- undSüddeutschland , bis jetzt nur von wenigen Orten nachge-wiesen (Cassel, Augsburg ).
Bemerkung: Die durch ihre Grösse ausgezeichneteMuschel findet sich ausserdem noch in Frankreich und inder Schweiz .
1. Pisidium rivulare, Clessm.
Fisidium rivulare, Clessin, in Chemnitz Conch.-Cab. 2 ed. p. 80 t. 3 fig. 7—11.
Thier: nicht beschrieben.
Muschel: von mitterer Grösse, dreieckig, bauchig, fest-schalig; Epidermis hornfarben, feingestreift mit deutlichenJahresringen; Wirbel ziemlich spitz, wenig hervortretend,sehr dem Hinterrande genähert; .Oberrand kaum gebogen,vom Wirbel steil abfallend; Schild und Schildchen schwachangedeirtet; Hinterrand stark abgestutzt; Vorderrand schmal,sehr zugespitzt; Unterrand sehr gebogen, gegen den Hinter-rand durch eine abgerundete Ecke abgegrenzt; Ligamentkurz, überbaut; Perlmutter sehr deutlich, bläulich; Muskel-narben deutlich; Schlossleiste breit, von den Cardinalzähnengut zur Hälfte ausgefüllt. ■— Linke Schale: Cardinalzähne 2;der äussere kurz, wenig gebogen, dünn; Oberfläche schnei-