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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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glänzend, dünnschalig, durchscheinend, Vordertheil ver-längert; Wirbel spitz, wenig hervortretend, sehr dem Hinter-rande genähert; Oberrand von der Wirbelspitze in weniggebogener Linie gegen den Yorderrand abfallend, Schild undSchildchen angedeutet; Yorderrand sehr zngespitzt-gerundet,Spitze sehr dem Unterrande genähert; Hinterrand weniggebogen, sehr abgestutzt. Unterrand wenig gebogen, vomHinterrande durch eine sehr abgerundete Ecke abgegrenzt;Ligament kurz, fein, überbaut; Perlmutter sehr schwach,weisslich; Muskelnarben kaum bemerkbar; Schloss fein, Leistesehr breit. Linke Schale: Cardinalzähne 2, der äusserekurz, wenig gebogen, niedrig, schneidend, den inneren zurHälfte deckend; der innere wenig stärker, kaum an seinemhinteren Ende etwas gebogen; ßinne kurz, nach innen wenigerweitert; Seitenzähne einfach, sehr hoch; wenig zugespitzt,der vordere dem Oardinalzahne sehr nahe gerückt. RechteSchale: Oardinalzahn 1, schwach, an seinem hinteren Endewenig gebogen und etwas kolbig verdickt; Seitenzähne dop-pelt, die äusseren sehr fein, die inneren stärker, ziemlichhoch, wenig zugespitzt; Rinne kurz und tief.

Länge 2,8 mm, Breite 2,1 mm, Dicke 1,8 mm.

Wohnort: In schlammigen Gräben.

Verbreitung: Wahrscheinlich im ganzen Gebiete.

Grössen unterschiede. Die Dimensionen der Artsteigern sich bis 3,5 mm Länge, 2,5 mm Breite und 1,9mm Dicke.

Bemerkung. Die kleine Art, die durch ihre schiefeForm und das sehr zugespitzte Vordertheil ausgezeichnet ist,gehört zu den selteneren Arten.

15. Pisidium pileus , Clessin.

Pisidium pileus, Clessin, Corresp.blatt. zool-mineral. Ver. Eegensbg. 1873 p. 150.

Chemnitz . Conch. Cab. ed. 2. Monogr. Cycl. p. 47.

t. 5. 1820.

Thier: nicht beschrieben.

Muschel: klein, dünn- aber ziemlich festschalig, sehrbauchig, schief-länglich-eiförmig, mit breitem, rundlichen,sehr aufgeblasenem Wirbel, der sehr hervorragt und dessenSpitze ein kleines aufgesetztes Häubchen ziert; Vordertheil

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