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überbaut; Perlmutter sehr schwach, weisslich; Muskelnarbenkaum bemerkbar; Leiste schmal. — Linke Schale: Cardinal-zäbne 2, der äussere kurz, wenig gebogen, dünn, vonvorne nach hinten schief ansteigend, den inneren über dieHälfte deckend; der innere derber, etwas gebogen, fast halb-mondförmig, höher als der äussere; Rinne zwischen beiden nachhinten sehr erweitert; Seitenzähne einfach, fein, der vordereziemlich zugespitzt, der hintere stumpfer. — Rechte Schale:Cardinalzahn 1, ziemlich gebogen, nach hinten stark kolbigverdickt, nach vorne zugespitzt, verdünnt, Oberfläche hori-zontal; Seitenzähne doppelt; die äusseren sehr fein und nie-drig, kürzer als die inneren; diese derber, wenig zugespitzt;Rinne eng und kurz.
Länge 3 mm, Breite 2,6 mm, Dicke °2,4 mm.
Wohnort: In Gräben mit stehendem Wasser.
Verbreitung: Wahrscheinlich nur im Norden Deutsch lands ; nur von ganz wenigen Orten bekannt.
Bemerkung: Die vorstehende, zu den kleineten Pisi-dien gehörige Muschel ist durch die Lage ihres Wirbelshart an der Ecke, die Ober- und Unterrad miteinander bil-den ausgezeichnet. —■ Die Muschel gehört dem nördlichstenTheilen Europa’s an und geht bis zur äussersten Grenze, biszu welcher sich noch Mollusken finden. Das noch weitbauchigere nordamerikanische P. ventricosum Prime stehtihr nahe, ohne mit ihr identisch zu sein.
18. Pisidium bartolomaeum , Clessin.
Pisidium bartolomaeum, Clessin, Correspblatt. zool. mineral. Ver. Eegensb. 1873.
— — — Chemnitz , Conch. Cab. Monogr. Cyclad. p. 31 t. 3
Fig. 12—14.
Anatomie: nicht bekannt.
Thier: nicht beschrieben.
Muschel: klein, länglich-eiförmig; Vordertheil ziemlichverlängert; Hintertheil verkürzt; ziemlich bauchig, fein un-regelmässiggestreift, glänzend, dünnschalig, durchscheinend;Epidermis hellgelblich - bornfarben ; Wirbel ziemlich breit,wenig hervorragend, sehr dem Hinterrande genähert; Ober-rand ziemlich gebogen, Schild und Schildchen sehr schwachmarkirt; Yorderrand zugespitzt-gerundet; Hinterrand abge-