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Darnach ist das specifische Gewicht des Gesteins =* 2,8697 und seinGehalt
Kieselerde
51,8237
Thonerde
14,2432
Eisenoxydul
15,4577
Manganoxydul
0,5091
Kalkerde
7,9238
Magnesia
4,6509
Kali
1,4493
Natron
3,6528
Wasser
0,7818
100,4923
Aus dem feingeriebenen Gesteine kann man mit dem Magnete 6 bis8 Procent Magneteisen auszielien, der Eisengehalt ist also von Engel-bach nicht richtig angegeben; er besteht aus Oxyd und Oxydul.
Kalte Salzsäure löst aus dem Gesteinpulver an 16 Procent; sie nimmtdaraus Eisenoxydoxydul und die löslichen Bestandtheile des Olivins . DerFeldspath und Augit werden aber selbst in kochender Salzsäure nichtzersetzt.
Das Gestein erscheint als ein Gemenge von glasigem Feldspath oderRhyakolith, Augit, Magneteisen und Olivin. Der Rhyakolith herrscht ent-schieden vor und beträgt wohl zwei Drittheil der Masse. Der Rest ver-theilt sich auf die anderen Bestandtheile.
5. BasalttuiT.
Der unter dem zeolithreichen Basalt nächst Ober-Ofleiden gele-gene geschichtete Basalttuff ist bei der Section Alsfeld schon beschriebenworden; er besteht vorherrschend aus hellfarbiger, bolus- und feldspatli-reicher Grundmasse, worin Brocken von schlackigem Basalt, Tertiärsand-stein und Kalk liegen. Die helleren Schichten wechseln mit dünnen, dunk-leren, fast nur aus Basaltschlacke gebildeten Schichten ab.
Die Basalttuffe vonRüdigheim an der Ohm, Ilschhausen, Allen-dorf und Oberhausen sind Conglomerate von Basaltbrocken, Stückenbunten Sandsteins, Schieferthons, Sandkörnchen, Bolus in einem feineren,aus demselben Materiale zusammengesetzten Cemente.
Die Climbacher und Alt-Busecker Tuffe enthalten dieselbenGesteinarten, welche jedoch durch pechartig glänzende, braune und gelbepalagonitische Substanz verkittet sind.
Alle diese Tuffe sind geschichtet; zwischen dem Climbacher Pala-gonittuflfe und der Tertiärformation befindet sich eine hellfarbige Tuflfschicht,worin die oben S. 16 verzeichneten, auch im tertiären Kalkmfergel enthal-tenen, Knochen und Zähne Vorkommen.