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Wir führen, was gut ist, wir führen, was böse,Gleichgültig hinüber, das kümmert uns nicht.
Ein Handelsmann.
Gepriesen sei, wer dich erfundenUnd Welttheil eng an Welttheil band.
Du führest sicher, ungebunden,
Die Schätze mir zum fremden Land.
Durch Meereswell’ und Wind und Dünste,
Bewahrst du meines Glückes Keim,
Und bringst mir so die glänzenden Gewinnste,
Wohl hundertfältig wieder heim.
Auch spähen wir vom hohen HafendammeNach keines Mastes Riesenstamme,
Der doch im Sturm wie Lilienstengel bricht;
Nach weissen Segeln späh’n wir nicht.
Doch wenn am Horizont der graue Dampf sich hebt,Da rinnt der Freude Gluth durch uns’re Glieder;Wie froh des Landmanns Brust erbebt,
Sieht er den Rauch der Heimatshütte wieder.
Chor der Matrosen.
Der Waaren sind viel, die Waaren sind schwer;
Sie füllen die Seiten, sie füllen den Grund;
Wohl möchte sie das gierige Meer;
Doch höhnet das Feuer dem Wasserschlund.
Der Dichter.
Und führen wir mit Feuerkähnen,
Wie Vögel schnell, hoch durch die Wolkenbahn,
Des Menschen Gluthgedanken sehnenSich immer schneller noch voran.
Er hegt in seiner Brust ein Fieber,
Das ungesättigt ihn zerreibt,
Und über Raum und Zeit hinüberDämonenartig vorwärts treibt.
Heut’ beugt er seine Knie’ vor einem neuen Götzen,Der Dampf bewegt das Räderwerk der Welt!