Buch 
Die vorweltliche Flora der Schweiz / Oswald Heer
Entstehung
Seite
9
JPEG-Download
 

uni- ]« Arten, von weichen mm Mde» I'iunh'rt gemeinsam siml. Ka (Amilian dArbigiinn muss als tieferlio,-c,l titwas älter sein, doch ist AI,stau,I nicht. 1,e,laute,»1 mul ilio 7 Arten ilic ihm, gegenüber la Brayaz,

ciüentl.llinlicl, sind, bezeichnen Mm« Alters,,,iterseliied. hie häutigsten Arten siml liier der (lyatlieites dentatns,

Miltm.y focopteris Plnckcnctii und Annillaria lirevifolia; in la Brayaz dArl.ifi.. dagegen siml die Neinnpteris-

\rtenan,entlieh die N. tlesunsa, die häutigsten Pflanzen. Ucachtenswcrth ist, dass an beiden Stellen dieSmillarianml Stigma,den ganz fehlen und von hepidodemlren Ins jetzt. erst ein einziges Stärk gefnnden wurde.Z,Vischel, den Blattresten von la Combaz entdeckte ich vor einigen Jahren die sehr,,, erhaltene Flügeldecke der

Jllattina helvetica (cf. i,milde primitif ]i. 22, Fig. Id, <=)-

Ontre-Uhnne theilt mit, Arhignen I I Arten. Bezeichnend ist, das häutige Anftreteu der Cordaitcs-Arten

in Messe Croi.v de Beet ,l,ld Sons les (iorges und der Sjihcn.n.hylIn, an den, Mm Fundort. Die merk-ivilrdi-ste 1'Hanne dieser Stelle ist aber das I,e|uddendro Veltheimianum, von welcher freilich nur ein nichtsende,dich gut erhaltenes I!indenstück gefunden wurde. .Messe hat in der Xeuropteris montana eine neue Art

, u , i , ,.j r . 1 .« wie in Taninge mul in dem Steinkohlenschiefer. Auf

geliefert. In Mordes liaben die Pflanzen dasselbe Anssentn «u, m

, , i r, tt i c, i \otzt erst 5 Arten befunden worden; die häutigste Art

den Sclneterplatten von Vernayaz und Salvan sind Ins Jtt/i visi *

.. 11 ,, , v dexuosa neu ist die Oallipteris valdensis, und das Eepido-

ist liier wie m la Brayaz d Arbignon die Neuroptens uexuos.t, i

, r , -r ' . . , ,, , iv'intti» dieser (»egend keineswegs gefehlt liaben. Viel häufiger

dendron selagmoides zeigt, dass die Schiippenbaume üitsu

. ,,,, , ft.o ,ip Halme (mit Posettes), da diese in Oliamonix als eine

begegnen uns m den Sammlungen Pflanzen des t oi nt d.uiiil i"»" o

,, , , , ,, , ..ft u-prden leb sab von da 20 Arten. Audi liier dominiren

Merkwürdigkeit, des I Indes den [ rem den \ei Kauft wuuu .

r- »T . . a a,- , 24 1.>iifli Odontonteris llrardii, (lyatlieites arboreseens, C. Miltoni,

die Xeuropteris-Arten, namentlicb .\. bexuosa, abei aucn<oiooiojH,t,i ,

, ' , , a'- , , , 1 -r i;, uind nifdit selten. Sehr beae.btenswertli ist die Walchia pini-

Peoopteris Pluckenetn und Ammlana brevitolia sind mem seiu,n.

... ., . ... ,,, i>.,| m (> hat Id Arten mit Arbignon und 15 mit dem Wallis

formis und der Antbolitbes 1-avrei. Der ( ol de Damit urb

gemeinsam.

., . ... . w ,. .... niöcke die aus einem Konglomerat bestellen, das als

Man bildet nn Kanton Waadt mellt selten erratische m»ciu, mc *

ocmpii,,, (lesteinsart auch in Untre-Rhone vorkommt leitetPouding von Valorsme bezeichnet wird. Da mesuue

... ^ ,. r , ,ia,vvntisrbeii Blöcke dieser Art von dieser (legend her. Es

Prof. Rknkviku die im Kanton Waadt auftretenden enatiscmn r,

-aa , , ((v itheites arboreseens, Peeopteris Serlii, Calamites approxi-

sind in diesen bis jetzt vier bestimmbare Pbanzenarten (tzvar,neues

matus und Sigillaria Durnaisii) gefunden worden.

Die Pflanzen dieser verschiedenen Fundorte lassen

keinen Altersunterschied erkennen. Mit Ausnahme von

, , , . a, , . a ai K.o, ojiifl «eliören alle, also 53 .Arten, dem Mittelcarbon Europas

11 Arten welche dem Anthrazitgebiet eigentümlich sind, b enmeu «me, > i

J i i ii....... : \ ;,.a .i.*,.

.Arten bilden sich auch im Untercarbon und 14 imwichtigste das Lepidodendron Veltlieimianam, welches im

an;

Obercarbon oder Perm. Von jenen drei /Arten ist dieUntercarbon sehr verbreitet ist, indessen bis ins Mittel-

carhon hinanfreieht, wie ,las Vorkommen in Hscliweilcr in Wc»t|,hale ,l auf ,1er Stangal], beweist. Ks istheins in ,le Seliiefcn, von (hitre-lihöne (Sous les (inrgesl ,1 zwar in einem wenig deutlichen, noch etwas

zweifelhaften Stück gefunden werden. Da die übrigen Pflanzen derselben Stelle entschiede.. Mittclcarl,,,,,

gebären, kann sie nicht davon getrennt werden. Von den 14 Arten des Penn linden sieh alle auch in, Mittel-

, t, i r , , i ,r-rosse Verbreitung, mir eine Art, nämlich die Walchia

carbon Europas und die meisten liaben in diesem eine giosse n , >

i iw. i , a ,j... wplfdie erst im Perm ihre vollste Entwicklung erhalten

piniformis, kann als eine Pflanze bezeichnet werden, weicnc eist «

. , i , i, w ., r /eint ihr aVuftreten in den untern lvoblenscbicliten

bat. Dass sie aber schon nn Mittelcarbon vorhanden w.u, z,ei n t

, >v i i i i sifpiiikolilengebirg. Es kann daher nicht zweifelhaft sein,

von Saarbrücken, in Eschweiler und nn saelisisclien stuiiivomtu 0 c.im e . ,

dass säimntlicbe uns bis jetzt bekannten Ablagerungen

der Anthrazitformation der Schweiz dem Mittel carbon

(der sngenannten produktiven Steinkohle, eeal measnres) eh,gereiht werde,,hissen. Ks hat in deluselhen

für Sachsen vier Znuenntersehieden, als erste und älteste die Sigillävienzene, als zweite die Calamite

weit sie auch in Sachsen Vorkommen, auf diese vier

ilamiten-, als

für Sachsen vieldritte die Aimiilarien-, und als vierte die Karn-Zone 1 ).Ich habe in der zweiten Tabelle unsere .Arte», so

Die Steinkohlen Deutschlands , I, S. 45.