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schien, in einer bald knappem bald ausgefiihrteren Erklärung. So mag[denn diese vo rläufige Aus gabe den Weg durch das Gestrüppe bahnenund wenn sie dabei rechts und links auf richtigere Wege verwiesenwerden sollte — denn wie sehr man hier irren kann, habe ich selbst in(den droissig Jahren, in denen ich den Dichter in der Hand gehabt habe,genugsam erfahren — so wird das der grösseren Sammlung der philo-sophischen Dichter (Wilamowitz’ FPG lila) und der noch umfassenderender vorsokratischen Philosophen, die ich vorbereite, zu Gute kommen.Aber während diese letztere Ausgabe iu erster Linie den philosophischenZusammenhang im Auge haben wird, hat dieser Text und seine ErklärungI lediglich auf die Dichtung ihr Absehen gerichtet. Sollte dabei auch hieund da die Philosophie des Dichterdenkers zur Sprache kommen, so ge-schieht es xati aopßs|3r ( z6?.
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Die falsche Vorstellung, die sich mein Vorgänger von der Aufgabeder T extkrit ik, gegenüber dem überlieferten Text der Fragmente gebildethatte, rührt im Grunde her von der gänzlichen Verkennung der dichte-irischen Individualität und Capacitiit des eleatischen Philosophen. Da-mals war es die allgemein ausgesprochene Ueberzeugung, seine VerseHessen sich im Grossen und Ganzen mit dem Höchsten, was hellenischePoesie, also mit dem Höchsten, was Menschenkunst überhaupt hervor-gebracht, auf eine Stufe stellen. Bergk, der ausgezeichnete Kennerder griechischen Dichter, der sich damals vor und nach Steins Ausgabeeingehend mit Parmenides beschäftigte, hat ihm einen wahren Hymnusgewidmet, den man nicht ohne Genuss in seinen Kleinen Schriften II 10nachlesen wird. Diese günstige Stimmung hat in weitere Kreise gewirktund hallt noch überall nach. Und doch konnte d as Al tertum selbst zueiniger Vorsicht raten. Denn obgleich man in klassischer wie in helle-nistischer und römischer Zeit eine uns recht befremdende Vorliebe fürdie didaktische Poesie zur Schau trug, obgleich selbst Arats trockeneVersification eines astronomischen Lehrbuches bei Zeitgenossen undNachfahren ein, wie mich dünkt, nicht ganz verdientes Glück gemachthat, bricht das Altertum über Parmenides ’ Dichtung einstimmig den|S_tab. Selbst die N euplatonike r, die seinem Idealismus vollen Beifallzollen, zucken doch über seine Verse die Achsel, sie, die mit wahrer