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Stöcke des alten Phormion gedachte (223K.), wenn mau die wunder-samen Erlebnisse dieses krotoniatischen Feldherrn erfährt, wie sie Meinekemeisterhaft aus der zersplitterten Ueberlieferung zusammengesetzt hat(Comici II 1227 ff.). Phormion kommandirt seine Landsleute in dergewaltigen Schlacht an der Sagra, die kurz vor der Ankunft des Pythagoras in Kroton angesetzt wird. Alles was von dieser Schlacht berichtet wird,trägt den Charakter der Sage. aXr ( öscrTspct t5v i— > Idypa war daher einverbreitetes Wort, zu dem eben Kratinos im Trophonios Veranlassunggegeben zu haben scheint (442 K.). Eine Myriade Lokrer errang denSieg gegen die dreizehnfache Uebermacht Krotons. Aber auf jener Seitekämpften die Dioskuren, welche auf den Rat der Spartaner die Lokrerals Kampfgenossen geladen hatten. Phormion selbst wurde in derSchlacht von den göttlichen Helfern verwundet. Als die gottgeschlageneWunde nicht heilen wollte, so berichtet Theopomp (Suidas <l>opp.üuv),riet ihm das Orakel nach Sparta zu ziehen. Wer ihn zuerst einlade,werde ihn heilen. Als er zu Wagen in Sparta einfuhr, bat ihn einJüngling zu Tisch und heilte ihn dann mit dem Schabsei seiner Lanze.Als sie vom Mahle aufstanden, war ihm, als ob er seinen Wagen bestiege.Aber er griff statt dessen an den Thürgrifif seines Hauses in Kroton. SoTheopomp , der offenbar aus einer epischen Darstellung diese Dinge be-richtet, in der die Traumentrückung in lebendig realistischer Weiseberichtet war. Das Durcheinander von Vision und Wirklichkeit wirktselbst in dem dürftigen Auszuge noch frappirend und gemahnt an diekrassen Effecte der modernsten Himmelfahrt. Die Phormionepisodedieses Gedichtes ist offenbar nach dem berühmten 6 xpw3« iccasxoci desTelephos gearbeitet. Es gibt aber auch eine Dublette über den kroto-niatischen Feldherrn Leonymos (Paus. III 19,12). Dies beweist, was ichzu Anfang dieser Auseinandersetzung betont habe, dass der epischenSage die Volksphantasie vorgearbeitet hatte. Denn so lange die Namennicht im Liede fixirt sind, schweift die Dichtung des Volkes hin undher. Natürlich ist auch das Lied vom tapferen Leonymos, den diesmalnicht Kastor , sondern Aiax Oileus Sohn verwundete, episch gefasst undmit einer Vision ausgestattet. Nur spielt die Scene auf Achilles weisserInsel, die man später an der Donaumündung lokalisirte, und der Heldschildert im Ton der Nekyia die Helden, die er dort getroffen, darunterAiax xöv xpeuaavx« xai faaajxsvov. Vielleicht gehört auch diese Erzählungnoch in die Zeit der Mystik, obgleich die Composition lange nicht sooriginell ist wie die Phormionerzählung, für die wir durch Kratinos einen