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festen Anhalt haben. Auch klingt die literarische Reminiscenz amSchluss (Gruss an Stesichoros ) docli recht modern und erinnert angewisse Spiisse Lukians. Dieselbe Erzählung mit der wol alexandrinischenNamens Variante Auxobstuv, was ja dasselbe besagt wie Astuvopoc, beiConon c. 18, dessen Bericht nicht vermittelst des beliebten ,mytho-logischen Handbuches mit Varianten 1 mit Pausaiiias zusammengebrachtwerden darf. Lassen wir also diese Varianten bei Seite und halten unsan die Phormionlegende. Was Theopomp von ihr noch weiter berichtet,der Held sei bei Gelegenheit der Theoxenien zu Battos von Kyrene ge-laden worden und beim Aufstehen vom Mahle habe er einen Silphion-stengel in der Hand gehabt, ist die Wiederholung des Visionsmotives derlakonischen Wagenfahrt, und die Pflanze als Beweis der Wirklichkeit istebenfalls ein vielbenutztes argumentum ad hominem, das sich auch derDichter des Hannele nicht hat entgehen lassen. Meineke denkt beidieser kyrenäischen Version an Battos II, den er mit dem Dichter, dernach Klemens I S. 399P. die ,Mantik des Mopsos‘ verfasst haben soll,identificirt. So historisch ist die Sache wol nicht. Vielmehr gilt Battosals Stifter des berühmten Dioskurencultes in Kyrene (Schol. zu PindarP. 5,10), natürlich der erste, auf den auch das Sprichwort BocttooaiVpiov zu beziehen ist. Denn er ist der typische Repräsentant desLandes. Die Berühmtheit des Cultes wie der Pllanze reicht weit überdas Land hinaus und konnte einem Dichter jener Zeit genügendenAnlass zu jener Fiction geben, wenn er sonst jenes Cultes ge-denken wollte; worüber wir aus dem ärmlichen Referate nichtswissen. Doch will ich durchaus nicht in Abrede stellen, dass dieganze Phormionepopöe in Kyrene entstanden sein kann, wo das letztehomerische Epos gedichtet wurde und wo auch die mit Onomakritoswetteifernde politische Orakelfälscherei noch im fünften Jahrhundert inBlüte stand. Denn das letzte der von Ilerodot erwähnten kyrenäischenOrakel IV 183 muss dort in demokratischen Kreisen nach oder kurz vordem Sturze der Dynastie gemacht sein (+460). Da Ilerodot ziemlichgenau paraphrasirt, so lässt sich der ursprüngliche Wortlaut einigcr-massen wiedergewinnen:
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