Band 
Band I. Molasseland und Juragebierge.
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2 i S Erster Hauptteil.

zu erkennen an den großen Ortlioklaszwillingen, reichlicher Hornblende und kleinen, diamant-glänzenden, strohgelben Titaniten.

Erratisch finden wir Puntaiglasgranit von Val Puntaiglas weg linksseitig im Vorderrheintal(Terrassen von Brigels, Waltensburg, Flims, Blöcke auf dem Bergsturz von Flims ). Die Blöckeziehen sich durchs Taminatal ins Seezgebiet (bei Vättis, Vadura, Gigeren im Weißtanneiital, Obstalden);zeitweise wurde die Mittelmoräne der Puntaiglasgranite bei Sargans gespalten: links liegenBlöcke auf 1600 bis 1700 m auf Palfris, 1330 m bei Amden , auf dem Oberbuchberg bei Benken,am Bachtel schöne Blockgruppe in Ringwil bei Hinwil, ferner Blöcke im Aatal, am Greifensee , imGlattal; die südwestlichsten liegen bei Klemmeriboden Sihlbrugg, Zürich-Letten und am Zürichberg :Sockel des Escherdenkmales in der geologischen Sammlung aus einem Block von 1V2 m Durch-messer im Wolfbachtobel oberhalb Kurhausstraße Dolder, kleinere Blöcke unter dem alten Dolderund bei der Allmend Zürich, obere Zürichbergstraße. Westlichster J 31 ock beim Kurhaus Bad en.Sodann Oerlikon, Glattal, unteres Tößtal (EmbrachRorbas) und bis Rietheim bei Zurzach.

Rechts liegen Puntaiglasblöcke am linksseitigen Abhang des Rheintal: am Alvier, bei 1350 mob Buchs, 34 m 3 großer Block bei 1130 m am Kamor. Die Puntaiglasgranite vermochten nicht aus demRheintal ins Sittertal zwischen Kamor und Fähnern (1300 m hoch) zu überborden, wohl aber drangensie über Eggerstanden (900 m) herein (Block zwischen Appenzell und Weißbad). Sie liegen fernerlinksseitig des Rheintales bei 1100 m ob Altstätten, bei 1100 m am Hirschberg bei Gais 2 m 8Block,Bubenstein bei Heiden 10 m 3 , viele Blöcke bei Rheineck und St. Gallen, östlich Hundwil (Appenzell), bei Flawil, Jonsschwil, Block in den Anlagen von Asyl Wil usw.

Cip polin des Bündnerschiefergebietes, Region des Piz Aul (Glenner) ist bei Andelfingen gefunden.

Verrucano kommt im Rheingebiet in weiter Verbreitung vor (Vorderrheintal linksseitig,Oberhalbstein Gebiet der Cima da Flix, Arosagebiet), und hie und da sind es hier Abänderungen,die sich im Linthgebiet nicht genau so wiederfinden. Der Verrucano des Rheingebietes ist ent-weder schiefrig oder gneisartig, mehr grün. Die roten konglomeratischen Abänderungen z. B. desArosagebietes zeichnen sich durch Gerolle glasiger Quarze aus. Immerhin ist die Unterscheidungvon Verrucano aus Rhein - und aus Linthgebiet oft unmöglich. Verrucanoblock St. Margretherbergbei Ragaz 1440m, ob Grabs 1284 m hoch; am Kamor der höchste bei 1200 m; Halten-Appen-zell 30 m 3 (gneisartiger Verrucano). Unterhalb Stein lagen im Rhein zwei große Verrucano-blöcke, derSalzfresser und derApfelfresser, die von Unglücksfällen ihre Namen erhalten unddann wegen der Gefahr für die Schiffahrt zersprengt worden sind. Verrucano, Varietät von Arosa ,kopfgroßer Block am Hohentwiel, geschützter Block NW Hallau bei 550 m.

Die Verrucanoblöcke, die durchs Walenseetal, linker Teil des Rheinerratikums, gingen, mischtensich vielfach mit denen des Seez- und Linthgebietes und sind nur selten als dem Rheingletscherzugehörig festzustellen. Wichtig sind aber die folgenden Verrucanoblöcke des Rheingebietes:

Verrucanoblöcke bei 1600 m auf Alp Gastelun Palfrisplateau westlich Alvier, Vergode beiWalenstadt 1200 m, Amden-Leibodenalp 1330 m, Bachtel Ostseite 950 m. Rötelstein i 1 /* km NEOber-Embrach 80 m 8 von A. Esc her v. d. Linth gekauft und der Zürcher naturforschenden Ge-sellschaft geschenkt, 582 m hoch gelegen. Sonnenbühl bei Pfungen (unteres Tößtal), 630 m hoch,Sernifitblock mit Schlifffläche; SW Hallau im Weidtälchen, zersprengt.

Endlich hat der Rheingletscher auch aus seinem unteren Ergußgebiete noch einige Leitgesteinein Blöcken aufgenommen und erratisch gemacht. Dies sind :

Seelaffe Muschelsandstein (Cardium commune-Sandsteine, Burdigalien vgl. Fig. 26); an-stehend bei Bregenz und von Blatten, Speck zwischen Rheineck und Staad bis Martinsbrücke beiSt. Gallen in schmalem Schichtenzug. Früh (Jahresber. St. Gail, naturw. Ges. 1894/95) f an d See-laffenblöcke vom Anstehenden weg als sogenannter Lokalschweif fächerartig gegen W und NWausgebreitet von Wil über Schaffhausen bis Aach im Höhgau. DerGrauestein bei Ermatingen (zwischen Truthwilen und Wolfsegg ) hat nach starken Absprengungen noch 160 m 8 Inhalt. 60 m 3Block an Nordseite Gailingerberg Diessenhofen.Hussenstein bei Konstanz .

Phonolithe des Hohentwiel finden sich erratisch häufig in der Umgebung von Schaff-hausen und als fluvioglaziales Geschiebe in Hochterrassen- und Niederterrassenschotter im Rheintal