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Akron , Herkules' Sohn, der Beherrscher der hohen Cänina,
War einst deinem Gebiet, Rom , ein entsetzlicher Feind. 10Sich des Quirinus Wehr zu erbeuten gedacht' er in HochmuthUnd gab seine dahin, triefend vom eigenen Blut.
Ihn sah Romulus schwingen den Speer vor der Wölbung der
Thürme,
Und das Gelübde, gewährt, eh' es gesprochen, erscholl:
„ Jupiter, der hier fällt als Opfer dir heute, der Akron ." 15
Sprach's, und er fiel, und die Wehr legt' er vor Jupiter hin.Denn so pflegt' er zu siegen, der Vater der Stadt und der Mannheit.
Gerne, daheim einfach ^), trug er des Lagers Beschwer.
Gleich leicht lag in der Hand ihm der Pflug und der Zügel des RoffeS,Und schmuck schienen des Wolfs struppige Mähnen als Helm. 20Auch nicht strahlte besetzt mit edlem Metalle die Tartsche;
Haltbar fand man den Gurt von dem geschlachteten Stier.CossuS folget daraus, der Tolumnus besiegt, den Vcjenter,
(Veji galt damals noch zu besiegen für schwer).
Jenseits Tibers noch nicht war Kriegslärm; fernste Erwerbung 25War Nomentum und drei Hufen von Eora's Gebiet.
Veji, du sahst damals, du alte, noch KönigeSberrschaft,
Und noch auf deinem Markt prangte der goldene Stuhl.Nunmehr schallt in den Mauern das Horn des gemächlichen Hirten,Und auf eurem Gebein mähet der Schnitter die Frucht. 30Ueber dem Thor vom Thurm schaut' eben der vejische FeldherrUnd Zwiesprache von da bot er in keckem Vertraun.
Während mit ehernem Hörne der Sturmbock prallt an die MauernUnd in des Schirmdachs Schutz sicher die Stürmenden nah'n.„Edeler wär's" — sprach CossuS — „im Felde dem Feind zu
begegnen." 35
Aug' in Auge sogleich standen sie bcid' in dem Streit.
Latiums Helden beschützten die Götter; das Haupt des TolumnuSFärbte, vom Nacken getrennt, blutig das Römergespann.Claudius, wehrend am Rhein dem herüber gedrungenen Häuptling,Brachte des riesigen Feinds blutige Tartsche zurück. 40
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