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S. Aurel. Propertius Elegien / im Versmasse der Urschrift übersetzt von Friedrich Jacob ; nach des Verfassers Tode vollendet und herausgegeben von Dr. Wilhelm Binder
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Feld und Wald, wo man den ländlichen Schutzgitter» der Orte Opfer brachte;so namentlich um die Zeit der Weinlese dem Bacchus einen Bock, als Ver-wüste,: des RcbstockS. Bikgil, Landb. II, 380.

17—20. Nachdem der Dichter von seiner bisherigen Beschützerin Venus<B. 18) Abschied genommen hat, weiht er sür glückliche Jagd, der er sich nunwidme» will, der Diana sei» Gelübde, und hängt als solches das Geweih desvon ihm erlegten Hirsches an den Zweigen der Fichte auf, die ihm statt derTempelsäule dienen muß. Aehnlich sagt Virgil Ekl. 7, 29, 3V.

Mikon-- gelobt dieß Haupt des geborstetcn Ebers,

Delia, dir, und des munteren HirschS viclastig Geweihe.

25. Das helle Wasser des ClitumnuS, der durch das Thal Mepania,nahe bei HiSpellum, der Heimath unseres Dichters, floß, verlieh asten Thieren,die dasselbe tranken, eine weiße Farbe. Vgl. Virgil Landb. 2, 147 und Scr-viuS zu dieser Stelle.

20. Elegie.

2. Hektor'S gefangenes Weib. Andromache, HektorS Gemahlin,wurde nach der Zerstörung Troja'S die Gefangene des PyrrhnS, Sohnes desAchilles, von dem sie nachher Helenuö, PriamuS Sohn, erhielt. Virgil. Aen.III, 294 — 297. 327 — 329.

5. Der trauernde Vogel Attika'S. So heißt hier Pliilomela,die Tochter des attischen König« Pandivn. Sie hatte, obwohl ohne eigene Schuld,zur Ermordung des JtyS Veranlassung gegeben, und beklagt seitdem, in eineNachtigall verwandelt, dessen Tod. Vgl. Virgil, cule», 250—252. DasselbeBild von Philomela hat Horaz Od. IV, >2, 5—8.

Gramvoll bauet sein Nest, jammernd um JtyS, derIlnglückSvogel, zur Schmach EekrvpS' gesammtem HauSUnaustilgbar gesetzt, weil die verwegene LustEr an Herrschern zu schwer gerächt.

6. Cekropisch s. v. a. attisch, von Cekrvp», dem Gründer Athens .

7. 8. Niobe — SipyluS' Felsen. Niobe , Tochter des Tantalu«und Gemahlin des thebanischen König« Amphion, brüstete sich einst gegen La-tvna mit ihrem reichen Kindersegen. Zur Strafe hiefür tödteten Apollo undDiana, deren Mutter Latona war, die Kinder der Niobe , »nd diese, auf demBerge SipyluS bei der kleinasiatische» Stadt Magnesia in ein Steinbild ver-wandelt, beweint ewig ihr Unglück.

10. In der Dana« Hau«. D. wurde, um sie vor Verführung zusichern, von ihrem Vater AcrisiuS in einc^ ehernen Thurm gesperrt; dennochfand Jupiter, in einen goldenen Regen verwandelt, den Weg zu ihr. Horaz Od. 3, IS, 1 — 8.

30. Aea ku«' strenge« Gericht. A., MinoS und RhadamanthyS , wur-den wegen ihrer im Leben geübten Gerechtigkeit zu Todtenrichtern in der Unter-welt bestellt.

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