jener Räuber, von denen ThescuS die Küste Attika'S befreite <st zu III, 21 ,17 — 24), war SimS. Er pflegte die Wanderer an zwei herabgebogcne Fich-ten zu binden und, indem er dieselbe» wieder zurückschnellen ließ, zu zerreißen.
23 Elegie.
I. Die Täfelche». Die Alten pflegten ihre Notizen »lit einem Griffelauf in Holz eingerahmte Wachstafeln zu schreiben. Das Geschriebene wurdesodann, wenn e« feinen Zweck erfüllt hatte, mit dem obern, breiten Theile desGriffels wieder ausgelöscht.
24. Auf dem esguilischen Berg. Die ESguilien, ein feuchter undungesunder Stadttheil NomS, waren lange Zeit nur von ganz geringen Leutenbewohnt und dienten hauptsächlich zu Begräbnißplätzcu. Erst MäecnaS ließ dieseGegend durch Abzugsgräben und Anlegung schöner Gärten gesund und bewohn-bar machen. Hvraz beschreibt dieselbe, Sät. I, 8, 7—Il>:
— — — — — — — — In den neu angelegeten Gärten:
Hieher ließ vormals aus beengenden Keuchen gewvrfneLeichen der Mitknecht tragen sür Lohn in der ärmlichen Lade;
Hier fand dürftiges Volk den gemeinsamen Platz zum Bcgräbniß.
Jetzt kann Jeder gesund den cSguilifchen Hügel bewohnen,
Kann auf dem sonnigen Wall sich ergeh'n, wo traurig das AugeJüngst noch schaut' ein Gefild, von gebleicheten Knochen entstellet.
24. Elegie.
lZ. Am gift wallen den Kessel der Denn« briet ich. MitAnspielung auf Medea <s. zu I, l, 24), die den Also», JasonS alten Vater,um ihn wieder zu verjüngen, in einem Kessel kochte, wird Venus hier ebenfallsals arge Zauberin dargestellt.
23. Elegie.
In den meisten TerteSauigaben bildet diese Elegie mit der vorigen nureine. Mit Rücksicht auf den Inhalt schien uns jedoch die Trennung vorzu-ziehen. Dgl. Jacob zu d. St.