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trug, zu rächen, zündete Naupliue, König von Euböa , nuf dem klippenumgc-deuen Berge KaphareuS, dem höchsten Punkte der Insel, Feuerstgnnlc nn, umdie Griechen, welche nn diesem Orte einen sichern Hafen vermuthen sollten, da-hin zu locken. Seine Absicht gelang und die meisten griechischen Fahrzeugeverunglückten daselbst. Sophokles und EuripidcS haben diesen Stoff dramatischbearbeitet.
117- liebe nun Siegcrgewalt an der Seherin, Sohn desOileuS. Ajax , Sohn des OileuS, hatte die von ihm geliebte Seherin Caffan-dra, PriamnS' Tochter, bei der Zerstörung Troja'S aus dem Tempel der Mi-nerva, wohin sie geflüchtet war, weggerissen und entehrt, Iveßhalb die Argivervon der Rache der beleidigten Göttin verfolgt wurden.
I2Z. Mcvania ljetzr Bevagne), eine kleine Stadt IlmbrienS, am FlusseClitumnuS , da, wo er sich zu einem seeartigen Bassin erweitert. Gerade darüberragt aus steilaufsteigendem Felsen die feste Stadt Hispcllum, unsers DichtersGeburtsort ls. Einl. u. zu El. I, 22> empor.
>28. Die Laren, Hausgötter, stehen hier für den Besitz, das Vermögen.Aehnlich Horaz Od . I, >2, 44.
IZI. Wie das Golda mutet vom Halse des Knaben gelöstwar. — Die Söhne der sreigeborcnen und edlen Römer trugen bis zu ihrerMannbarkeit eine goldene Bulle, in Form eines Herzen», am Halse, welcheam Tage der Annahme der männlichen Toga über dem Altare bc« HauSgotteSaufgehängt wurde, Statt dieser Bulle trugen die Kinder der Libcrtinen blo«einen Riemen. Cicero gegen Berr. I, 58.
IZ2. An der Mutter Altar nahm der inS männliche Alter getre-tene Proper; die Toga, da der Vater längst todt war.
1Z7. Cypria'S Kriegsdienst, f. zu II, 7, 15.
>5«. Vom achtfüßigcn Krebs rc. Vielleicht war Cynthia im Zei-chen des Krebse« «Monat JuniuS> geboren; oder aber hat der Dichter den Be-ginn seines Liebesverhältnisse« zu ihr im Auge, welcher nach El. III, 20, IIin den Hochsommer fällt: jedenfalls wahrscheinlicher, als wenn wir, mit Beruf-ung anf Manil. 4, >52. 5, 174, der da sagt.,,daß die im Zeichen des Kreb-ses Geborenen dem Geize verfallen seien/' in dieser Stelle eine Anspielungauf Cynthia'S, vom Dichter allerdings öfler getadelte Habsucht finden wollten.
2. Elegie.
VertumnuS. Dieser ursprünglich tuSctsche, in den verschiedensten Ge-stalten dargestellte und verehrte Gott, war bei der Bereinigung der Tusker mitden Römern nach Rom gekommen, wo seine Bildsäule am Ende des Tusker-bezirk«, am untern Theile des Forum«, stand und dieses überschaute <B. 6>. —Der llcbersetzer hat die vom Dichter selbst B. >0 u. 12 angeführten Erklä-rungen des Namens VertumnuS auch im Deutschen trefflich nachgeahmt.
4. Volsinta, eine etrurische Stadt, steht hier wohl für Elrurien über-haupt, da nicht nachgewiesen werden kann, baß Lucmo (vgl. IV, >, 29) geradevon hier aus mit seinen HilfSvölkern nach Rom gekommen sei.