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Sandelholz, dessen man sich noch jetzt in Indien als eine« köstlichen Räucher-ivcrks bedient,
S. Dreimal um den Herd windet das wollene Band, Nichtblos um die Schläfe des Opferpriesters (Virgil. Aen. III, 81), sondern auchum den -Altar selbst wurden wollene Binden geschlungen, und zwar geschahdieß, in glückbedeutender Zahl, dreimal.
Iv. Den Lorbeer, al« dem Apollo heilig, wählt der Sänger beimOpfer, weil er dasselbe diesem Gölte darbringt, unter dessen Schntze der vonihm gefeierte Sieg errungen wurde.
15. Am atha manischen Strand. Die Küste von EpiruS , am ioni-schen Meere, so genannt von der dort wohnhaften Völkerschaft der Athamaner.An ihr liegt das Vorgebirge Actium .
>7. Der Julische Kiel. Das Schiff des OctavianuS. S. zu II, 1, 42.
2>. An den Teukrer Quirin war eine der Flotten verfal-len. Als Sühne für die Schmach, welche AntoniuS durch feine Verbindungmit Kleopatra <s. zu II, lk, Z7.) dem römischen Reiche angethan hatte, wardessen Flotte dem QuirinuS (dieß ist der Name des NomuluS nach seinerVersetzung unter die Götter), als dem Schutzgütte NvmS, verfallen. DerTeukrer, d. h. Trojaner, heißt NomuluS wegen seiner Abstammung von demtrojanischen Könige TeukroS , durch AeneaS.
2S. NereuS, der Meeresgott. S- zu I, 17, 25.
27. 28. Der Insel, die seinem Gebot einst stillstand. DieInsel Delo«, die ovrher im Meere geschwommen war, erhielt, als Latona da-selbst den Apollo gebar, feste Säulen. Vgl. Binder zu TheogniS I — Ist.
30. Dreifach strahlend. Die dreifach getheilte Flamme über demSchiffe bedeutet Glück und kündigt die Gegenwart des Gottes an. Auch beiBirgil. Aen. II, 68V—684 erscheinen Flammcnzungcn über dem Haupte derKnaben ASkaniuS als Glück verheißende Zeichen.
»4. AIS er da« dorische Heer ic. S. zu III, >8, 29.
Z5. Pytho'S des Drachen verschlnngcne Knäuel. Das Un-geheuer Pytho hauste in den Sümpfen am Fuße des Parnaffus, und wurdevon Apollo erlegt.
37. Albanischer Sprößling. S. zu III, 3, 3.
45. Der Königin; Kleopatra . Auch bei Horaz I, 37, 7. heißt Kleo-patra schlechthin: die Königin.
49. Daß Felsen centaurischer Wucht vorn Verdecke dirdrohen. Ganz mit Unrecht denken Knebel u. A. hier an das Bemalen derSchiffSschnäbel mit Bildern von Göttern, Heroen, mythischen Ungeheuern u. dgl.,wozu wohl drei Stellen VirgilS, Aen. V, I l6. >18. 122. verführt haben mögen.Hiegegen streitet schon das lat. statt dessen dann jedenfalls ein anderer
Ausdruck stehen müßte. ES sind vielmehr ungeheure Felsstücke (wie solche etwader Kraft der Centauren angemessen gewesen wären), gemeint, welche aus rie-sigen Katapulten geschleudert wurden, und womit die Schiffe bis zu oberst be-laden waren. Vgl. Birgil Aen. VIII, 691—693.
59. Freudig erstaunte darob vom idalischcn Sterne der