BRÜCKEN.
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sich an der zu Arles über die Rhone führenden Schiffbrücke; sie istin den Fig. 22“ und 22 b (Taf. 117) dargesteilt. Fig. 22“ gibt einen Quer-schnitt der Brückenklappe (fr. travee tournante) und also einen Längen-durchschnitt des Schiffes, Fig. 22 b dagegen die Seitenansicht der Klappeund einen Querdurchschnitt der Unterlage. Die Vorrichtung ist so ein-fach, dass sie keiner grossen Auseinandersetzung bedarf. Die Klapperuht mit ihrem Schwerpunkte auf der abgerundeten Oberfläche einesBockholmes, dessen Ständer mit ihm durch kurze Winkelbänder verbun-den sind. Unten sind die beiden Ständer durch einen Querriegel ver-spannt, der die Muttern zweier stehenden Schraubenspindeln enthält,welche sich auf dem Schiffsboden mit ihren durchbohrten Köpfen umZapfen bewegen und zur Höherstellung des Bockes gebraucht werden,Vier durch den Schiffsraum gehende und auf Fröschen befestigte Zangenerhalten die etwas eingelassenen Bockständer in der vertikalen Richtung,Jeder Ständer besteht aus zwei verzahnten Hölzern, die gut durch Bolzenverbunden werden müssen, da ein hölzernes Bogenstück mitten durch dieStänder geführt wird. Die Enden jedes der beiden halbkreisförmigenBogenstücke sind durch Zangen verbunden, die den betreffenden Bock-Ständer , unmittelbar unter dem Holm, ebenfalls einschliessen und an Idiesem Orte ihrer ganzen Stärke nach eingelassen werden, da hier der jMittelpunkt der basculirenden Bewegung der Klappe ist. Die Drehungs-axen bilden quer durch einen Ständer und die einschliessenden Zangengeführte Bolzen; um aber dem Bogen und seiner Querverbindung einfreies Spiel zu verschaffen, sind alle mit diesen Theilen in Berührung itretende Hölzer nach Erfordern abgerundet. Auf den Zangen der beidenBogenstücke ruht die Klappe mittels zweier Tragschwellen, am Ufer aberist für das abgerundete Klappenende eine stark verstrebte feste Land-brücke erbaut.
Aehnlich den beweglichen Landbrücken werden auch die Verladungs-Drücken erbaut; bekommen sie schwimmende Unterlagen, die der leichtenOrtsveränderung halber meist den Vorzug verdienen, so wählt man flach-gehende Fahrzeuge und kann selbst gewöhnliche Prahmen für diesen Zweckausrüsten.
VIII. Schwimmende Canalbrücken.
Die schwimmenden Canalbrücken sind nur da anwendbar, wo einperiodischer Wechsel zwischen der Land- und Wasserpassage eintretenkann, so dass die Brücke mehrere Stunden lang geschlossen bleibt unddann wieder eine bestimmte, nach der Frequenz festgesetzte Zeit geöffnetwird. Auch da, wo eine Oeffnung von solcher Weite für die Wasser-passage eröffnet werden muss, dass kein anderes System der beweglich®Brücken ausreicht, z. B. für die Kriegsschiffe ersten Ranges, oder wodie Localität nur eine schwimmende Communication zulässt and d> eFrequenz eine stetige Verbindung der Ufer nöthig macht, bedient malsich dieser Brücken, obgleich ihr Manöver viel Zeit und Mannschaerfordert.
Ihre Construction kann kein Gegenstand dieses Artikels sein, da sicdurchaus von keinem mechanischen Princip abhängig ist. Nur in selten®Fällen bedient man sich zur Hebung oder Senkung der Brückenbahn 0verändertem Wasserstande einer Vorrichtung mit Schrauben oder Win e >wie wir sie an den beweglichen Landbrücken kennen gelernt ha en ’