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Später besorgte der holländische Physiker Musschen-broek davon eine lateinische Uebersetzung betitelt: Tenta-mina experimentorum naturalium captorum in Academia delCimento , Lugd. 1731, welche in unseren Bibliotheken häu-figer angetroffen wird als das Originalwerk.
Eine noch neuere Ausgabe der Saggi nebst Supplementaus dem Diario verdanken wir dem Grolsherzog Leopold II.von Toskana , welcher 1859 dem Thron entsagte. Der-selbe hat durch diese Ausgabe, nicht minder wie durchseine Sorge für die Erhaltung der Handschriften (ialilei’s,ein redendes Zeugnils seiner Begeisterung für jene glor-reiche Zeit der Mediceer an den Tag gelegt. Er hat dieSaggi sehr splendid auf seine Kosten 1841 drucken, undunter die im Sept. 1841 zu Florenz versammelten italie-nischen Naturforscher vertheilen lassen. In den Buchhandelist diese Ausgabe nicht gekommen, ich habe indefs Ge-legenheit gehabt sie zu benutzen. Sie ist berichtigt undvermehrt nach den in der grofsherzogl. Bibliothek aufbe-wahrten handschriftlichen Originalen. Daselbst wird auchdas Tagebuch der Akademie aufbewahrt, aus welchem mannun genau ersehen konnte, was und wieviel jeder Aka-demiker zu den gemeinschaftlichen Arbeiten beitrug.
Das Werk erregte zur Zeit seines ersten Erscheinensungemeines Aufsehen. In Frankreich, England, Deutsch-
mit Enthusiasmus aufgenommen; aber es scheuchte auch
fiie Feinde der freien Naturforschung auf, um wo siekonnten, ihre giftigen Pfeile auf dasselbe herabzuschiefsen,
und wohl sagt Antinori, der Verfasser der neuen Ausgabe,ofit Recht: Unsere Akademie starb wie eine unglückliche
Butter an dem ersten Kinde, das sie gebar.
Die Versammlungen der Akademie wurden in dem
-Zungen
grofsen Antheil an den Verband'
hingen nahm.
^ og gen do r ff, Gesch. d. Physik.
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