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Mitglieder der Ace. del Cimento.
mit sich vier Jahre früher auch der Grofsherzog Ferdi-nand II. beschäftigt hatte (§ 168).
161. Lorenzo Magalotti , der Sohn des Grafen OrazioMagalotti und der Francesca Venturi, wurde 1637 in Rom geboren und starb 1712 in Florenz . Nachdem er imJesuitenkollegium zu Rom seine Studien vollendet hatte,wo Oliva und Fabri seine Kameraden waren, bezog er1656 die Universität Pisa , wo er unter der Leitung vonViviani solche Fortschritte in den mathematischen undphysikalischen Wissenschaften machte, dafs dieser ihn imJ. 1660 dem Fürsten Leopold zum Sekretär vorschlug,da das Sekretariat durch den Abgang von AlessandroSegni, dem Privatsekretär des Fürsten , erledigt war.
Magalotti eignete sich vorzüglich zu diesem Amt, denner verband mit seiner Gelehrsamkeit eine Gewandtheit desBenehmens, eine Beredsamkeit und Leichtigkeit der Feder,wie sie nur selten angetroöen werden. Nicht allein, dafser seine Muttersprache mit Eleganz schrieb, sprach erauch französisch, spanisch und englisch , ja er verstandsogar arabisch und türkisch. Daher konnte auch keinembesser als ihm die Abfassung der Saggi, d. i. der Denk-schriften der Akademie anvertraut werden. Man rühmtdiese Saggi wegen ihrer eleganten Darstellung.
Neben seinen persönlichen Eigenschaften verdankt erwohl seinem Stande, dafs er am Hofe des Grofsherzogswohl gelitten war. Mit dem Fürsten Cosimo III. , der 1670seinem Vater Ferdinand II. in der Regierung folgte, machteer eine Reise nach Frankreich und England, wo er u. A-mit dem berühmten Robert Boyle enge Freundschaftschlofs, die seinerseits so weit ging, dafs er versuchte,wiewohl vergebens, diesen ausgezeichneten Naturforscherfür die allein selig machende Kirche zu gewinnen.
Wie grofs der Antheil war, den Graf Magalotti anden experimentellen Arbeiten der Akademie nahm, istnicht bekannt, man kennt von ihm nur: Lettere scientißchet>d erudite , ein Werk, das nach seinem Tode 1721 zuFlorenz erschien. Fünf Jahr vor seinem Tode wurde cf