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Verbesserung der Thermometer.
meter, aber nur um das Leuchten derselben zu studirenoder sich daran zu vergnügen.
Im J. 1740 bereiteten sich Cassini und Le Monnierzu einer Reise in die Pyrenäen vor; sie wollten zur Re-serve ihrer Barometer Röhren mitnehmen, welche mitQuecksilber gefüllt waren, und kamen auf den Einfalldiese auskochen zu lassen, zugleich um zu sehen, ob die-selben im Dunkeln leuchtend würden, wie es Dufay beob-achtet hatte '). Sie fanden dies bestätigt und machtendabei die für sie neue Beobachtung, dals die ausgekochtenBarometer nicht nur höher standen als die unausgekochten,sondern auch sämmtlich eine gleiche Höhe der Queck-silbersäule besafsen, also unter sich übereinstimmten, wasbis dahin bei unausgekochten Barometern noch nicht hattegelingen wollen. Von nun an wurden die Barometer aus-gekocht um sie übereinstimmend zu machen, aber was dieUrsache dieser Uebereinstimmung sei, das wufsten wederCassini und Le Monnier noch irgend ein anderer Physiker 1
ihrer Zeit anzugeben.
Erst dem genfer Physiker Deine war es Vorbehalten,die so einfache Ursache dieser Uebereinstimmung und dieNothwendigkeit des Auskochens zu einem guten Barometereinzusehen, und dies legte er dar in seinen Recherchen surles modifications de Fatmonphere, welche er 1762 der pari-ser Akademie zur Prüfung übergab, aber erst 1772 inGenf drucken liefs 2 ).
Verbesserung der Thermometer.
221. Die im Vorstehenden zur Geschichte der Baro-meter beigebrachten Nachrichten knüpften an die Leistun- jgen Amontoiis’ auf diesem Gebiete an; derselbe spielt aberauch in der Geschichte des Thermometers eine ehrenhafteRolle. Unter Anderm machte er im J. 1702 die Beob-achtung, dafs die Temperatur des siedenden Wassers eine
‘) Fischer, ibid. IV, 172.a ) Ibid. IV, 176.