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Newton.
Mann, der gegen jede Reliquie von Newton eine fast reli-giöse Verehrung hegte, und so u. A. in dem Zimmer, inwelchem Newton seine Jugendstudien trieb, eine marmorneGedächtniistafel errichten liefs, war überzeugt jenen ver-hängnilsvollen Baum zu kennen. Er suchte ihn sorgfältigzu schützen, und da er dennoch vor einigen Jahrzehntendurch Sturmwetter umgeworfen wurde, liefs er einen Stuhldaraus verfertigen!
Andere bezweifeln die Sage und selbst Brewster,der neueste Biograph Newtoil’s, will sie nicht verbürgen,weil er keine authentische Nachricht darüber auffindenkonnte. Wahrscheinlich mischt sich Dichtung mit Wahr-heit in der Erzählung. Es ist nicht recht glaublich, dafsder fallende Apfel den ersten Anstofs zur Gravitations-theorie gegeben habe, aber wohl könnte es sein, dafs erNewton anregte bereits gefafsten Ideen weiter nachzu-gehen. Soviel scheint gewifs, dafs Newton schon 1666auf den Gedanken gekommen ist, die Schwerkraft mögenicht auf die Oberfläche und die höchsten Berge der Erdebeschränkt sein, sondern sich mit abnehmender Kraft selbstbis zum Monde erstrecken. Seinem Biographen Pembertonzufolge supponirte er schon damals, dafs die Schwerkraftwie das Quadrat der Entfernung von der Erde abnehme,und dai's er einen Versuch machte dadurch die Bewegungdes Mondes zu erklären.
Seine Betrachtungen waren einfach und sinnreich, underinnern ganz an die, welche Galilei bei dem Pendel an-stellte. Er dachte sich zunächst die Mondbahn als kreis-rund. Wenn dieser Kreis in Folge der von der Erde E(Fig. 36) ausgehenden Schwerkraft beschrie-ben wird, so mufs die Wirkung dieserKraft darin bestehen, dafs. sie den Mond M fortwährend in dem Kreis erhält. Hörtediese Kraft zu wirken auf, so würde derMond vermöge der Centrifugalkraft in derTangente MA fortfliegen, z. B. in 1 Minutebis A. Wirkt nun wieder die Kraft, so zieht
Fig. 36.