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Newton.
nach Cambridge zurück, und begann seine im J. 1666 ab-gebrochene Rechnung vorzunehmen. Schon im Laufe derRechnung sah er, dafs sich seine Theorie bestätigen würde,und aus Freude darüber gerieth er in einen solchen Zu-stand von Nerven-Reizbarkeit, dafs er mehrere Tage langseine Rechnung nicht vollenden konnte. Er vertraute seinegrol’se Entdeckung zunächst nur einigen Freunden, arbei-tete sie dann weiter aus, und sandte dann am Ende desJ. 1683 die Hauptresultate derselben, jedoch ohne Beweise,an die königl. Gesellschaft.
Mittlerweile waren zwei andere Mitglieder dieser Ge-sellschaft auch nahe daran, den Mechanismus des Sonnen-systems zu enträthseln. Einerseits hatte Wren, der be-rühmte Erbauer der Paulskirche und derselbe, der in derGeschichte des Stofses eine so ehrenvolle Rolle einnimmt(§262), sich bereits seit einigen Jahren bemüht, die Be-wegungen der Planeten aus der Zusammensetzung zweierKräfte, eines Fallens gegen die Sonne und eines seitlichenStofses, herzuleiten, hatte aber mit der Durchführung dieserIdee nicht zu Stande kommen können. Andererseits hatteHalley aus dem dritten Keppler’schen Gesetz, dafs sich dieQuadrate der Umlaufszeiten wie die Kuben der grofsenAxen verhalten, die Folgerung gezogen, dafs die Centri-fugalkräfte sich umgekehrt wie die Quadrate der Entfernungverhalten.
Als beide eines Tages mit Hooke über diese Angelegen-heit sprachen, behauptete letzterer, er habe bereits alleBewegungen der Himmelskörper nach dem ebengenanntenGesetze bewiesen. Wren und Halley erklärten, dafs ihnendies nicht möglich gewesen wäre, und forderten Hooke auf ihnen den Beweis mitzutheilen. Allein dazu wolltesich Hooke nicht verstehen, obgleich Wren sowie Halley ihm ein Buch von 40 Sh. an Werth zum Geschenk ver-sprachen. Hierauf reiste Halley im August 1684 zu Newton,um sich von diesem die Beweise zu den früher übersandtenSätzen zeigen zu lassen, und ihn zugleich zu ersuchen,seine Arbeiten der königl. Gesellschaft mitzutheilen.
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