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Newton.
im Stande gewesen sein, die elliptische Bewegung derHimmelskörper gründlich zu zergliedern.
Die Untersuchung über die Gestalt der Erde hattezwei Entdeckungen im Gefolge, die zu Newton’s schön-sten Triumphen gehören. Als der grofse Astronom desAlterthums Hipparch im J. 128 v. Chr. die Länge der Fix-sterne in Bezug auf den Aequinoktialpunkt verglich, fander sie 2 Grad gröfser, als von Timocharis und Aristyll imJ. 294 v. Chr. bestimmt worden war, und ein noch bedeu-tenderer Unterschied zeigte sich, wenn er mit seinen Beob-achtungen die noch älteren des Elidoxus verglich. Es ergabsich, dafs, wenn die Fixsterne so fortführen in Bezug aufdie Aequinoktialpunkte vorzurücken, sie in etwa 25700Jahren einen vollständigen Umlauf um die Pole der Ekliptikmachen würden, und dieser Cyklus erhielt den Namen desgrofseu platonischen Weltjahres.
Die neueren Beobachtungen bestätigten diese Bewe-gung der Fixsterne. Die Lage der alten Aequinoktial-punkte, welche durch die Sternbilder des Widders und derWage festgesetzt worden, wich immer mehr ab von der,welche wirklich beobachtet wurde, so dafs man sich ge-nöthigt sah, die wirklichen Sternbilder des Thierkreisesoder die Asterismen von den Zeichen oder Dodekatemo-rien zu unterscheiden.
Die alten Astronomen sahen in dieser Erscheinungeine wirkliche Bewegung der Fixsterne, ein Vorrücken der-selben im Sinne der Ekliptik. Kopernikns berichtigte dieseVorstellung; er zeigte, dafs die Bewegung nur scheinbarsei, und aus einer langsamen Drehung der Ebene desAequators der Erde entspringe, rückwärts in Bezug aufderen Bewegung in der Ekliptik. Seitdem nannte man dieErscheinung das Zurückweichen der Nachtgleichen,ohne übrigens einen Grund von deren Ursache angebenzu können.
Da nun trat Newton auf und zeigte, dafs die Erschei-nung eine nothwendige Folge der sphäroidischen Gestaltder Erde sei, des liinges, der gleichsam über dem Aequator