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Zeitgenossen Newton’s.
nannt werden; sie wurden im J. 1705 angestellt und 1708in den Philos. Transact. bekannt gemacht. Er folgerteaus der Geschwindigkeit, mit welcher der Wind leichteGegenstände z. B. Daunen fortführt, dafs ein Sturm inder Stunde 50 — 60 engl. Meilen zurücklege, was offenbarzu wenig ist; Rochow beobachtete als Geschwindigkeiteines Orkans 120 engl. Meilen d. i. 24 deutsche 1 ).
Diesem Derham gebührt auch das Verdienst, dafs erzuerst a. a. O. den Einflui's des Windes auf die Schall-geschwindigkeit nachwies, einen Einfluls, den die Aka-demiker del Cimento noch läugneten, und der allerdingsschon feinere Beobachtungsmittel erfordert, als diese be-safsen, da die Geschwindigkeit des Schalles gegen die desWindes sehr grofs ist.
William Derham war geboren 1657 in Stoughton beiWorcester, und starb 1735 zu Upminster in Essex , wo ervon 1689 an eine geistliche Stelle bekleidete. Obwohl erein eifriger Theologe war, auch viele theologische Schriftenverfafste, so hatte doch auch das Studium der Natur einengrofsen Reiz für ihn. Die Nähe Upminsters an London gab ihm Gelegenheit mit den Physikern der Royal Society bekannt zu werden, und sich ihnen bald von einer sovortheilhaften Seite zu zeigen, dafs sie ihn zum Mitgliededer Gesellschaft erwählten. Er hat die Philosoph. Transact.mit mehreren schätzbaren Arbeiten bereichert, und aufser-dem auch mehrere eigene Werke als: Physico- Theology,Ijond. 1713, Astro- Theology , Lond. 1714 u. a. m. heraus-gegeben.
302. Endlich mufs ich, um die Skizze von Halley’smannichfaltiger Thätigkeit zu vollenden, noch erwähnen,dafs er auch an anderen meteorologischen Fragen seinerZeit lebhaften Antheil nahm, so an der über die Ent-stehung der Quellen, die Natur des Nordlichts und dieHerkunft der Feuerkugeln.