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Zeitgenossen Newton’s.
Paris 1733 entwickelte, welche auch mit derjenigen ver-wandt ist, die Euler 1746 in den Mem. de Berlin auf-stellte. Mairan erklärte das Nordlicht für identisch mitdem Zodiakallicht, oder liefs es vielmehr aus einer Ver-mischung des Zodiakallichts mit der Erdatmosphäre ent-stehen, und Euler glaubte es sei von der Natur der Ko-metenschweife. Beide Hypothesen bedürfen heut zu Tagekeiner Widerlegung, indefs gab Mairan später') einigeErläuterungen zu seinem Werke, worin er eine für dieNatur des Nordlichts recht wichtige von Halley überseheneThatsache zuerst anführt, nämlich die, dafs die Nordlicht-krone in der verlängerten Richtung der Inklinationsnadelliegt.
Es ist dies die zweite Relation zwischen Nordlichtund Erdmagnetismus; die erste, die Lage des Scheitelsvom Nordlichtbogen im magnetischen Meridian, hatte wiebereits erwähnt schon Halley bemerkt. Die dritte Relation,nämlich der Einfluls, welchen das Nordlicht auf eine hori-zontal gestellte Magnetnadel ausübt, wurde auch noch zuHalley’s Lebzeiten entdeckt, und zwar von Olof Peter Hjorter,Observator an der Sternwarte zu Upsala, der im Auftragvon Celsius den täglichen Gang der Magnetnadel verfolgte.Als er am 1. März 1741, zur Zeit da grade im Süden desZeniths ein lebhaftes Nordlicht sichtbar war, seine Beob-achtung machen wollte, fand er die Magnetnadel in solcherUnruhe, dafs er sich für berechtigt hielt die Ursache da-von dem Nordlicht zuzuschreiben, und er sah diesen Schlufsbestätigt, als ihn Celsius versicherte, er habe schon mehr-mals ähnliche Störungen beobachtet, aber noch nicht da-von sprechen wollen. Kurze Zeit darauf am 5. April 1741beobachtete auch Graham eine solche ungewöhnliche Stö-rung im Gange der horizontalen Magnetnadel, aber, da esbei Tage war, konnte er natürlich nicht darauf verfallensie einem Nordlicht zuzuschreiben.