Gestalt der Erde.
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würdig, da später von Maclaurin gezeigt worden ist, dafssie die Gränzwerthe sind, zwischen welchen das Verhält-nifs der beiden Axen liegen mui’s, wenn die Dichtigkeitder Erde von der Oberfläche nach dem. Mittelpunkt hinzunimmt.
Hnygliens veröffentlichte seine Untersuchung im J. 1690im Discours de la cause de la pesanteur, wovon ein Theilgemeinschaftlich mit dem Traite de la lumiere schon 1678der pariser Akademie vorgelegt worden war; Newton gabdie seine in den Philosphiae naturalis principia math.,welche 1687 erschienen.
Seit jener Zeit bis zu Ende des XVII. Jahrhunderts,und noch lange darüber hinaus, war zur weiteren Lösungder schwierigen Aufgabe über die Gestalt der Erde so gutwie nichts geschehen, weder in experimenteller noch inmathematischer Hinsicht. Und doch war beides höchstwünschenswerth, denn Newton ’s mathematische Unter-suchungen hatten die Aufgabe keineswegs vollkommengelöst, sondern nur den Weg zur Lösung eröffnet, undandererseits lagen an Beobachtungsergebnissen, welche dieRichtigkeit der mathematischen Spekulation faktisch nach-wiesen, bis dahin keine anderen Daten vor, als erstens dieAnalogie, welche sich aus der abgeplatteten Gestalt desJupiters hernehmen liefs, und zweitens die von Richer,Halley, Couplet, Variu. Deshayes und Anderen in den Tropen-ltegionen gemachten Pendelbeobachtungen, die aber wederzahlreich noch genau genug waren, um bei dieser Frageeine ganz entscheidende Stimme haben zu können.
Von den bis dahin angestellten Gradmessungen galtdasselbe, und sie konnten schon um deshalb nichts be-weisen, da sie alle noch in der Voraussetzung einer voll-kommenen Kugelgestalt der Erde unternommen worden waren.
Von theoretischer wie von experimenteller Seite warzur Lösung der Aufgabe noch viel zu thun übrig, ja mankann wohl sagen von experimenteller noch mehr als vontheoretischer. Denn wenn auch die Theorie zeigen kann,dafs die Erde unter gewissen Voraussetzungen die Gestalt
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