Mairan.
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von Mariotte. Leider mufs man aber bekennen, dal's unterseinen Arbeiten keine von rechter Bedeutung ist. Er starb1718 zu Paris . Sein Sohn
Gabriel Philippe de la Hire (1677 —1719), der eben-falls Mitglied der pariser Akademie war, hat sich haupt-sächlich nur als Theilnehmer an der Cassini’schen Grad-messung bekannt gemacht, obwohl die pariser Mem. mehrerephysikalische Abhandlungen von ihm aufzuweisen haben.
Jean Jacques d'Ortous de Mairan wurde geb. 1678 zuBeziers. Nach Beendigung seiner Studien zu Toulouse ging er nach Paris , um dort der Mathematik und Physikzu leben, was ihn seine glücklichen Vermögensumständeohne Nachsuchung eines Amtes erlaubten.
Seinen Ruf begründete er zunächst durch seine Dissert.sur les Variations du barometre, Paris 1715 , welche dasGlück hatte von der Akademie zu Bordeaux als Preisschriftauf die von ihr über diesen Gegenstand gestellte Fragegekrönt zu werden, obwohl sie, wie schon erwähnt (§ 299),manche Blöfsen darbot. Diese Schrift und eine im fol-genden Jahr veröffentlichte Dissertation sur la glace, Paris 1716 , die gleichfalls von der Akademie zu Bordeaux ge-krönt ward, verschafften ihm den Eintritt in die pariserAkademie. Von der Zeit an publicirte er eine grofse Zahlvon Abhandlungen über verschiedene Gegenstände derPhysik, die ihm unter seinen Landsleuten damaliger Zeitein bedeutendes Ansehn erwarben, ihn aber doch nichtals einen Physiker von Auszeichnung dokumentiren. SeineAnhänglichkeit an die Cartesius ’schen Wirbel und eineMenge unhaltbarer Hypothesen, mit denen er uns beschenkthat, legen genügende Beweise davon ab.
Seine bedeutendste Beobachtung ist wohl die über dieLage der Nordlichtkrone (§ 303), die mehr Werth hat, alssein ganzer Traite de Vaurore boreale, Paris 1733. Aufser-dem könnte man von seinen Verdiensten noch nennen denGebrauch des abgekürzten Barometers zur Messung derLuftspannung unter der Kampane der Luftpumpe, welche