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Clairault.
worin sie sagt, dafs Clairault im 16. Jahr geleistet, wasden berühmtesten Mathematikern zur Ehre gereicht habenwürde. Die Akademie ging nun mit dem Plan um dasjunge Genie zu ihrem Mitglied zu machen, und da in denStatuten festgesetzt war, dafs ein Akademiker das 20. Jahrvollendet haben müsse, so wandte sie sich an den König,um für Clairault eine Ausnahme zu bewirken. Sie wurdebewilligt, und so trat er am 14. Juli 1731 als 18 jährigerJüngling in die gelehrte Körperschaft ein.
Kurz darauf verlor Alexis seinen jüngeren Bruder,der ein gleiches Talent wie er zur Mathematik zu ent-falten schien, und dieser Todesfall machte einen solchenEindruck auf ihn, dafs Maupertuis, der für seine Gesund-heit fürchtete, ihm rieth die Reise nach Basel zu denBernoulli’s mitzumachen. Dort fand er neue Nahrung fürseine Wissenschaft, und als er nach seiner Rückkehr dieAkademie in lebhafter Diskussion über die Erdgestalt an-traf, war dies ein Sporn für ihn sich auch an diesemProblem zu versuchen, zu dessen Lösung er durch seineTheorie de la figure de la terre, Paris i 743 einen so wich-tigen Beitrag lieferte.
Im J. 1747 betheiligte er sich mit Euler und d’Aleinbertan der Lösung des schwierigen Problems der drei Körper.Sonderbar genug ergaben die drei Untersuchungen, wie-wohl sie ganz unabhängig von einander gemacht waren,für die Bewegung des Mond-Apogeums nur die Hälfte desbeobachteten Werthes. Das frappirte Clairault. Er schlugvor an dem Newton’schen Gravitationsgesetz eine kleineKorrektion zu machen, um Rechnung und Erfahrung inUebereinstimmung zu bringen. Allein da sich Buffondiesem Vorschlag widersetzte, nahm Clairault seine Rech-nung nochmals wieder vor, und fand zu seiner Freude,dal’s die Abweichung seiner und seiner berühmten Mit-bewerber Resultate nur aus der Vernachlässigung gewisserkleiner Glieder in einer Reihe entsprungen war. Er ge-wann dadurch den Preis, den die petersburger Akademie