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Akustik.
achter hingerichtet oder von ihm abgewandt sei, und dafsder Schall in Richtung von oben nach unten mit derselbenGeschwindigkeit wie horizontal fortgepflanzt werde.
Als Mittel fand er für die Geschwindigkeit des Schalleswie Halley 1142 engl. Fufs =1071 par. Fufs. Seine Stand-linien gingen dabei von 1 bis 13 engl. Meilen, bei Cassini,Huyghens u. s. w. betrug sie nur 1280 Fufs. Die Zeitwurde durch ein Pendel gemessen, das halbe Sekundenschlug. Die Beschaffenheit der Luft und des Wetters sowiedie Tageszeiten fand er ohne Einflufs, was indefs wegenTemperaturverschiedenheit nicht ganz richtig sein kann.
Aufser auf die Geschwindigkeit richtete er seine Auf-merksamkeit auch auf die Stärke des Schalles. Im Allge-meinen fand er den Schall im Sommer und bei westlichenWinden schwach, dagegen bei Winterkälte, bei Ost- undNordwinden stark und scharf. Er beobachtete aber auchdie Anomalien, die sich bei den neuesten Messungen dieserArt herausgestellt haben, und bis jetzt noch nicht hinläng-lich erklärt sind. Zuweilen blieb der Schall des abge-feuerten Geschützes bei regnerischem Wetter, ja selbstbei starken Regengüssen ganz ungeschwächt, wie schonKircher zu Rom beobachtet hat, während er zu anderenZeiten, bei ganz heiterem Himmel, wenn noch dazu derWind vom Geschütz herwehte, fast kaum gehört wurde.Derham konnte in diesen Anomalien keine Beziehung zumBarometerstand entdecken; er überläi'st die Erklärung der-selben Anderen, und setzt noch hinzu, er wolle es ihnenzur Entscheidung anheimstellen, ob die Luft selbst, odergewisse ätherische, subtile, gasige oder gröbere Theile der-selben das eigentliche Vehikel des Schalles seien.
Man sieht hieraus trotz der Zurückhaltung, dafsNewton’s Ideen über die Schallfortpflanzung in der Luftdoch noch nicht ganz feste Wurzeln in den Köpfen derPhysiker geschlagen hatten. Einen ferneren Beweis dar-über giebt uns Mairan. Ueberrascht davon, dass eine unddieselbe Luftmasse zu gleicher Zeit aufserordentlich vieleund verschiedenartige Töne fortpflanzen kann, glaubte er