Elektricität.
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Agens ganz entsprechend waren, und hier füglich über-gangen werden können.
333. Der erste, der nach Gilbert die Kenntnifs derElektricität erheblich vermehrte, war unser LandsmannOtto v. Gnericke. Es ist bereits § 191 die Vorrichtungbeschrieben, welche er konstruirte um stärkere elektrischeWirkungen zu erhalten, und in der wir den ersten Schrittzur Erfindung der Elektrisirmaschine erkennen. Mittelstdieses Apparates beobachtete Gnericke nun die elektrischeAbstolsung, die vor ihm Niemand wahrgenommen hatte,das schwache phosphorische Leuchten im Dunkeln (nichtden eigentlichen elektrischen Funken), und das knisterndeGeräusch beim Elektrisiren seiner Schwefelkugel. Er säheauch, dafs eine von der Kugel zurückgestofsene Flaum-feder beständig nur eine Seite derselben zukehrte, unddafs Fäden in der Nähe der elektrischen Kugel bei An-näherung seines Fingers zurückfuhren x ), Erscheinungen,die erst in späterer Zeit ihre Erklärung fanden.
Um dieselbe Zeit lernte man durch Picard 1675 auchdas elektrische Licht kennen, welches das Leuchten un-vollkommen ausgekochter Barometer hervorbringt, ohneeine Ahnung davon zu haben, dafs dieses Licht elektrischerNatur sei (§ 220).
Nach Otto v. Gnericke legte sich Robert Boyle aufdieses Gebiet der Physik. Aufser mehreren Beobachtungen,die nicht wesentlich von denen Gilbert’s abweichen, machteer auch die, dafs die elektrische Anziehung gleichfalls imVakuum der Luftpumpe stattfindet; überdies sähe er, dafsverschiedene Diamanten nach dem Reiben nicht alleinelektrische Anziehung zeigten, sondern auch im Dunkelnleuchteten, und dafs die Elektrisirung desto stärker unddauerhafter ausfalle, je reiner, wärmer und glatter dieOberfläche der geriebenen Körper sei * 2 ).
*) Fischer, Gesch. d. Pliys. II, 237.
2 ) Ibid. II, 239, 240.
Poggendorff, Gesch. d. Physik.
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