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Verhandlungen der Versammlung deutscher Wein- und Obstproduzenten zu Heidelberg im October 1839 / herausgegeben von Freiherr von Babo und Garteninspektor Wenger
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je solche gefunden würden, so bittet man dieselben, im Hebst 1840an die Versammlung in Mainz zu senden, um sie in das dortigeProtokoll zur Berichtigung aufnehmen zu können.

Nur auf diesem Wege glauben wir mit den Wirren der deut-schen Pomologie allmählig ins Reine zu kommen und eine festste-hende Sprache für die Obstarten zu erlangen.

Nicht minder werden wir mit denen Sorten bekannt werden,die auf dem Felde, im Garten, an Straßen, in rauhen oder mildenKlimaten fortkommen und durch die Angabe ihrer Verbreitung end-,lich vermögend seyn, die Obstsorten rein, zu den verschiedenstenAnpflanzungen beziehen zu können, weßhalb wir besonders Baum-schulenbesitzer, Oekonomen und Gartenfreunde ersuchen, an derkünftigen Versammlung in Mainz thätigen Antheil zu nehmen unddieselbe mit reichhaltigen Obstsendungen unterstützen zu wollen.

Heidelberg , den Iten Februar 1840.

Der Präsident.

Metzger.

Einige nicht zur Verhandlung gekommene Vortrage, welchesich bei den Acten vorfanden.

Notizen mitgetheilt von Herrn Rath Koepp.

Für Anlegung eines jungen Weinberges in Assmannshausen ,habe ich in diesem Frühjahr 1839 Weinreben aus Bordeaux kommenlassen und erhielt dieselben aus denen zum Schloß Eantone gehörigenWeingärten in folgenden Sorten.

1) Osbeinet sauviAnon ...... 7000 Pflanzen»

2) Oabervot Aris ........ 7000

3) Nnlbott s gueue rouKv ..... 1000

Mit der Sendung der Reben erhielt ich nachstehende Jnstructionüber die auf Schloß Cantone eingeführte Rebpflanzung.