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Ein kaum sichtbarer Fusspfad führt im Osten von Kaimenian dem über 20 0 geneigten Abhange im Zickzack über Schuttund grosse Blöcke nach einem kleinen, bebauten Hochlande,welches rings umgeben wird von kegelförmigen, durch niedereRücken verbundenen Bergen. Dieses kleine Plateau liegt (465,8Metres über dem Meere) ca. 50 Metres höher als der Gipfel desKaimeni-Kegels; die umgebenden Berge aber erheben sich vonhier aus noch um 2—300 Metres. Den südwestlichen dieserGipfel (629,5 Metres) besuchten wir zuerst, da von demselbenein Ueberblick des Panagia-Gebirgs sich erwarten liess. Der ganzeAbhang ist mit ungeheuren Blöcken eines grobkrystallinisclienTrachyts bedeckt, über welche man wie auf einer unregelmässigenTreppe in die Höhe steigt. Vom höchsten Punkte sieht manherab in die diesen Morgen durchwanderte Schlucht und weithinweg über die viel niederen Kalkberge, deren Gestaltung undVerbindung mit den Trachytbergen von hier leicht erkannt wird.Der Kamm dieser Panagia-Berge verläuft nahezu von Osten nachWesten, und während ein steiler Abhang gegen Norden directzum Meere führt, verlaufen gegen Süden eine Reihe enger, untersich paralleler Thäler. Der höchste Punkt der Kalkberge, derwohl über 500 Metres Höhe erreichen mag, liegt nahe dem Ost-ende , so dass der Ostabfall ein steiles und hohes Gehänge dar-stellt. — Gegen Siidwest zu übersieht man die Küste bis zumSteno-Isthmus. Die Abhänge des 629,5 Metres hohen Bergesbilden hohe Klippen am Meere, und ähnlich endigt auch dernächste in Südwesten gelegene, nur durch ein Thälclien von demuntern Abhang desselben getrennte Rücken. Gegen die StadtMethana zu aber ist das Land am Meere flacher; niedrige Vor-hügel bilden ein fruchtbares Land, über welchem steil der Mt.Chelona aufsteigt. Die oberen Theile dieses höchsten Bergesder Insel sind nur wenig geneigt, und auch gegen Süden zudacht sich das Land allmählig ab, so dass # von Methana bisVromolimni eine Einsenkung zwischen der Hauptgebirgsmasseund einem; weiter südlich sich erhebenden, niederen Rücken ent-steht. Dieser Rücken wird allem Anschein nach aus Kalk-gesteinen, ähnlich denen des Panagia-Gebirges gebildet. Eine Ein-