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aus, dcr. ein gcschlosscneS Gut bildend, von den geräumigen Schloß,gcbäudeu bis an die Straße »ach Mdrsburg sich herabzieht.
Don dem jetzigen Besitzer läßt sich ohne Zweifel bald eine we-sentliche Verbesserung dieses schönen NebgutcS erwarten.
Einstweilen hat er sehr zweckmäßig im Herbste 1832 die Ver«bcsserung der Weinprvduktiou durch sorgfältigere Weinlese und eineAbsonderung dcS rothen und weißen Gewächses begonnen.
Welches interessante Resultat schon dieser einfache Versuch ge-währt hak, und wie bemerkbar dabei die Verschiedenheit dcS Gewäch-se« von dem Schloßberge und der auf der Jmmcnstatter Markunggelegenen Ebene war, dieß ergab sich sowohl aus den von dem HerrnGutsbesitzer im März 1833 eingesandten Mustern dieses Weins, alsaus den von ihm gefällig mitgetheilten Resultaten der Mvstwägungim Herbste 1832.
Nach diesen war das spezifische Gewicht des süßen MosieS un«Mittelbar nach dcr Weinlese:
bei dem Schloßbcrgcr rothen Gewächs 75 — 83°
— — weißen — 56 — 72°.
Bei dem Gewächs von dcr Ebene aber:
bei dem rothen .64 — 76°
— Weißen. 52 — 68°.
Wir werden später auf diesen Gegenstand zurückkommen undsehen vorerst unsere Wanderung fort. c» ,.
An dcr Gränze des großhcrzoglich badenfchen Gebiets traf dcrerfasser zufällig einen dcr ihm schon früher bekannten jungen Wein.gartncr aus der Gegend, welche »ach den Anordnungen Sr. Hobeir«« Herr,, Markgrafen Wilhelm von Baden im Jahr 1831die Rheingcgcndcn verschickt worden sind, um den dortigen Wein-au ke„„e„ ^ lernen, und nun zur Ausführung dcr von jenem hohenrdercr der Landwirthschaft bcabsichtctcn neuen Rebenanlagcn aufZunächst am See liegenden schönen Schlostgutc Kirchbcrg undkn benachbarten Besitzungen verwendet werden,ktviß mjfd dieß Beispiel, verbunden mit den bereits ausgeführ-tcn andwirthschaftijche,, Verbesserungen wohlthätig auf die Gegendu» insbesondere auf den Weinbau wirken, dcr hier eine Hauptnah.rungsguelle dcr Bewohner ist.
Denn von Jmmcnstadt bis nach Mörsburg reiht sich längs derlcrstrccke fast eine Rcbenpflanzung an die andere, auch in der zurute am südlichen Fuße des GehrenbergS gelegenen Stadt Markdorf >rd ebenfalls Weinbau in bedeutendem Umfange getrieben.
Vorzüglicher gelegen sind die Rcbgütcr dcr Stadt Mdrsburg,