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Gerne und Irrsinn.
dem Genie wie beim Irrsinn finden und wozu das früh-zeitige Erbleichen oder Verschwinden der Haare, die Mager-keit des Körpers sowie die geringe Kraft der Zeugungsorganeund des Muskelsystems gehören.
Cäsar fürchtete das bleiche und abgemagerte Aussehender Cassier. D'Alembert, Fenelon , Napoleon waren äußerstmager, selbst als sie in der Blüte ihrer Jahre standen.Von Voltaire schrieb Sögür: „Seine Magerkeit erinnertemich stets an seine unbeschreibliche Arbeitskraft und an daswas er vollbracht; sein gebrechlicher, gebeugter Körper warnur mehr eine leichte fast durchsichtige Hülle, durch die mauseine Seele und sein Genie zu erkennen glaubte."
Die Blässe nannte man die Gesichtsfarbe der großenMänner — kulodrum sudlinuuiu virorum üorom (Gre-gorius, Or. XIV).
Die großen Denker, wie die Geisteskranken, habenmeistens einen heißen Kopf und kalte Füße, bei ihnenströmt das Blut in bedeutender Menge zum Gehirn, siehaben Anlage zu schmerzhaften, acuten Gehirnleiden undsind stumpf gegen das Gefühl des Hungers und der Kälte.
Was man bei dem Geisteskranken beobachtet, hat manauch vom genialen Menschen behauptet, nämlich, daß er ein-sam in die Welt tritt und einsam aus ihr scheidet, fremdden warmen Gefühlen des Familienlebens und ohne Sinnfür die Reize eines geselligen Zusammenseins. MichelangeloBuonarotti rief oft aus: „Mein ist meine Kunst, an ihrschon habe ich schwer genug zu tragen!" Goethe, Heine,Byron, Cellini, Napoleon, Newton ließen sich zu keiner der-artigen Handlung hinreißen, doch ihr Lebenswandel besagtgenug in diesem Sinne.
Keineswegs selten sind die Fälle, in denen eben Vor-kommnisse, die meistens eine Geisteszerstörung zur Folgehaben, Gehirnleiden und Verletzungen des Schädels, eindurchaus gewöhnliches Wesen in einen genialen Menschen