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Genie und Irrsinn.
nicht, daß man glaube, ich gedenke mich demselben zu entziehen, meintinnerste Meinung zu verbergen, mich zu drücken; Umdeutungen undAusflüchte zuzulassen oder zu pharisäieren. Der Leser soll wissen,daß ich an den Einfluß der Lust und ihrer Spiegelgespenster, sowohlauf die Pflanzenwelt als auf den Menschen, glaube; doch scheint mirdie Phantasie sehr sonderbar, wenn dieselbe voraussetzt, daß alles,was in der Gesellschaft sich zuträgt, entweder von den Strahlen oder.der Herrschaft der Sonne oder von dem Einflüsse mächtiger Bewohnerderselben abhängt; ich glaube sogar, daß eine solche Annahme nichtnur ein Aufenthalt von Dieben, sondern eine wahre Mörderhöhle sei
9) Diese letzten drei Verse würden in Prosa folgendermaßenlauten:
Ich weiß, daß die Regierung oder das Regierungspersonal, mdie Schößlinge und die ehrgeizigen Regungen derjenigen, welche müdesind auf der Erde zu weilen, zu befriedigen, das Vaterland durchausin eine rein theoretisch-ironische Sphäre versetzen will oder dasselbeauS dem Ich bildet; und es ist nötig, alle Versuche, welche diesen Aber-glauben aufzuheben bestrebt sind, zu ersticken aus dem großen undguten Grunde, daß man nicht öffentlich will bekannt werden lassen,daß die Ewigkeit auf der Erde ist und daß Sterben und Geboren-werden weiter nichts als eine anmutige Ausflucht, ein lieblicher Vor-'wand und Deckmantel sind; daß man seit Jahrhunderten und Jahr-tausenden und saeeula sasoulorum amen die Sanfedisten begnadigt,oder, um mich klarer auszudrücken, den Auswurf jener Sekten vonPersonen, welche nie, seitdem die Welt Welt heißt, gestorben find.
Schließlich wer mich närrisch heißt, lasse sich keine Freude ver-kümmern und fahre fort die Geheimnisse zu verehren, welche von denNarrheiten (ich meine Sandbeersträuche, oder die harten und unver^baulichen Beeren des Maulkirschbaumes) nur wenig verschieden sind.
Nicht besser scheint mir das folgende Gedicht desselbenVerfassers.