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Genie und Irrsinn in ihren Beziehungen zum Gesetz, zur Kritik und zur Geschichte / von C. Lombroso ; mit Bewilligung des Verfassers nach der 4. Auflage des italienischen Originaltextes übersetzt von A. Courth
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Genie und Irrsinn.

Er wickelt sich fester in sein neues Gewand,

Froh des neuen Titels ein Heiliger zu sein.

Neue zehn Gebote wie Moses Schreibt der neue Wahrsager Prophet und König'-Er hat seine Apostel nebst seinen MagdalenenUnd sucht sein Golgatha und Kreuz und KettenGleich dem Nazarener. Er spielt seine RolleUnd die Gimpel rufen Beifall David dem Heiligen,

Sein Golgotha erreicht erIn Areidosso der arme, kleine Koloß.

Er braucht mit seinen ApostelnDie Waffe die bisher so wirksame;

Aber eine Kugel durchdringt sein GewandUnd er stürzt leblos zur Erde der HeiligeLand der Blumen anmutiges ToskanaPflege dein Gehirn heile dein HerzSo lange es noch Zeit, ins IrrenhausSende die Narren, Lob und BeifallWird Italien dir spenden und seine ThränenNur seinen Märtyrern weihen und nicht deinem Heiligen.*)

Der Verfasser dieses lebhaften, klugen Gedichts verfälltnichtsdestoweniger kurze Zeit nachher wieder in eine tiefeGeistesverwirrung, welcher folgende unsinnige, unzusammen-hangende Strophen entspringen:

.-N «Uietlor« <I«I innniemnio.

L Zig, LOH Aiorni Loäioi

*) Um einen Vergleich zwischen Original und Übersetzung leichter zumachen, habe ich sogar die Wortstellung womöglich beibehalten, ohne je-doch eine metrisch korrekte Übertragung liefern zu wollen. Anm. d. Übers